Kreisliga-Trainer im Interview Alexander Pulliam: „Heimspiele liegen uns eher“

Alexander Pulliam ist mit dem TSV Worphausen auf einem guten Weg, das angestrebte Saisonziel in der Fußball-Kreisliga Osterholz zu realisieren. Für den Aufsteiger hat der Klassenerhalt oberste Priorität.
30.11.2020, 08:43
Lesedauer: 2 Min
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Von Reiner Tienken

Herr Pulliam, der TSV Worphausen rangiert nach dem ersten Saisonabschnitt als Aufsteiger auf dem zehnten Tabellenplatz der höchsten Kreisstaffel. Wie zufrieden fällt das Zwischenfazit aus?

Alexander Pulliam: Das Zwischenfazit fällt sehr positiv aus. Wir mussten uns zu Beginn erst einmal in der Kreisliga zurechtfinden, da hier doch ein etwas anderer Wind weht als in der 1. Kreisklasse. Wie man aber an den Ergebnissen sehen konnte, haben wir uns sodann auch bald zurechtfinden können in der Kreisliga. Es ist natürlich schade, dass gerade in dieser Phase die Corona-Zwangspause kam, was allerdings die einzig richtige Entscheidung war.

Dario Cvejtinovic führt die Mannschaft als Kapitän aufs Feld. Was macht diesen Spieler so wichtig für Sie als Trainer?

Dario ist als Kapitän unverzichtbar. Er ist das verlängerte Sprachrohr für mich und meinen Co-Trainer Fabian Roschen auf dem Feld. Da er in der Verteidigung spielt, hat er zudem das gesamte Spielgeschehen vor sich und kann deshalb auch das Spiel wunderbar lenken und darauf einwirken.

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Ihr Team sammelte alle sechs Saisonzähler daheim ein. Ist die Mannschaft auf eigenem Geläuf stärker als auf des Gegners Platz?

Wir haben bereits in der vergangenen Saison festgestellt, dass uns die Heimspiele offensichtlich eher liegen. Dies mag gegebenenfalls auch an dem unschlagbar guten Platz liegen. Hier noch mal ein großes Lob an unseren Platzwart Christian Kolm.

Auf der Schlüsselposition des Torhüters buhlen mit Tobias Geisler-Knickmann und Neuzugang Justin Kämna zwei Akteure um Einsatzzeiten. Wie beurteilen Sie den Konkurrenzkampf zwischen den Pfosten?

Der Konkurrenzkampf auf der Torhüterposition entfacht bei beiden Torhütern noch mal deutlich mehr Feuer. Dies ist mir auch sehr wichtig, dass es auf allen Positionen Konkurrenzkampf gibt und sich keiner zu sicher bezüglich seines Platzes sein darf. Ich sehe hier beide Torhüter von der Stärke her auf einem Niveau. So hat Tobi die Saison begonnen, zuletzt aber Justin den Vorzug erhalten.

Im Gegensatz zur 1. Kreisklasse kommt in der Kreisliga ein Schiedsrichtergespann zum Einsatz. Wie haben Sie die mitunter jungen Assistenten und die Unparteiischen wahrgenommen?

Ich finde es super, mit Schiedsrichterassistenten zu spielen, da man so ein ganz anderes Spiel spielen kann. Abseitspositionen werden zum Beispiel deutlicher erkannt. Ich finde es zudem gut, dass auf den Positionen der Schiedsrichterassistenten junge Personen eingesetzt werden, um diese nach und nach in die Rolle des Schiedsrichters hineinzuführen.

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Mit Enrico und Lucas Mastmeyer gehören Zwillinge fest zum Stamm. Beauftragen Sie die Brüder aus taktischen Erwägungen auch damit, den Gegner durch Rollentausch etwas zu verwirren?

Nein, das tun wir nicht bewusst. Es bleibt allerdings nicht aus, dass dies unbewusst geschieht. So ist es bereits vorgekommen, dass der eine von beiden eine Gelbe Karte erhalten hat, obwohl es wiederum sein Bruder war. Ich kann die Schiedsrichter hier aber in Schutz nehmen, da ich auch noch immer meine Schwierigkeiten mit der Unterscheidung der beiden habe.

Das Interview führte Reiner Tienken.

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Zur Person

Alexander Pulliam

ist mit dem TSV Worp- hausen auf einem guten Weg, das angestrebte Saisonziel in der Fußball-Kreisliga Osterholz zu realisieren. Für den Aufsteiger hat der Klassenerhalt oberste Priorität.

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