Leichtathletik-Landesmeisterschaften

Vizetitel für Robin Petermann

Bei den Leichtathletik-Landesmeisterschaften der Altersklasse U16 in Hannover setzte sich Robin Petermann vom TV Lilienthal bei den Jungen M14 im 3000-Meter-Lauf in einem packenden Rennen durch.
17.09.2020, 06:58
Lesedauer: 1 Min
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Von Karsten Hollmann

Bei den Leichtathletik-Landesmeisterschaften der Altersklasse U16 in Hannover hat sich Robin Petermann vom TV Lilienthal bei den Jungen M14 im 3000-Meter-Lauf einen packenden Zweikampf mit dem Athleten vom Braunschweiger Laufclub, Jannes Elsner, geliefert. „Dabei ging der Braunschweiger vom Start weg ein hohes Tempo an. Da konnte Robin so gerade eben noch dranbleiben“, berichtete sein Vater und Trainer Jan Petermann.

Bis zur 2500-Meter-Marke hätten die beiden wie ein Uhrwerk ihre Runden abgedreht. „Dann setzte Robin aber zum Angriff an und distanzierte sich von seinem Kontrahenten. In der letzten Runde konnte Robin mit einem langen Endspurt einen Vorsprung von gut zehn Sekunden herauslaufen“, so Jan Petermann. Somit verbesserte der 13-Jährige seine gerade erst sechs Tage zuvor aufgestellte Bestzeit noch ein weiteres Mal. Petermann überquerte ungefährdet in 10:16,07 Minuten als Vizemeister die Ziellinie. Damit unterbot er seine alte Bestmarke um knapp 25 Sekunden. Nur Luis Heymann vom TuS Haren war in 9:49,16 Minuten noch schneller in dieser Altersklasse unterwegs.

Einen Tag später standen die 800 Meter auf dem Plan. Lilienthals Levin Eickhoff startete bei den Jungen M14, da für seine M13-Klasse in diesem Corona-Jahr keine Landesmeisterschaften stattfanden. 20 Läufer duellierten sich in zwei Läufen um den Landesmeistertitel. „Hier mischte Levin, der Jüngste im Starterfeld, richtig gut mit“, verriet Petermann. Angespornt und hochmotiviert von dem guten Läuferfeld begeisterte der Lilienthaler mit einer neuen persönlichen Bestzeit in 2:16,07 Minuten und platzierte sich im Gesamtfeld damit auf einen respektablen sechsten Rang. Den Titel holte Paul Ring von der LG Nordheide in 2:08,31 Minuten.

Robin Petermann, der noch die 3000 Meter vom Vortag in den Beinen spürte, hielt über die 800 Meter tapfer im Mittelfeld mit und schaffte so immerhin noch eine Zeit von 2:24,21 Minuten. Damit beanspruchte dieser letztlich Platz 13. „Somit war das Ziel, das ich als Trainer für Robin und Levin anvisiert hatte, deutlich überschritten. Die beiden pulverisierten nicht nur ihre Bestzeiten förmlich, sondern platzierten sich auch unerwartet in den vorderen Rängen und haben damit ihr Können auf eine neue Stufe gestellt“, zog Jan Petermann ein überaus positives Fazit.

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