Fußball-Kreisliga

„LiFa“ tobt sich aus: 8:0 gegen den VfR Seebergen/Rautendorf

Das war eindeutig: Gleich mit 8:0 fegte der SV Lilienthal-Falkenberg den VfR Seebergen/Rautendorf vom Platz.
13.10.2020, 12:54
Lesedauer: 1 Min
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Von Reiner Tienken
„LiFa“ tobt sich aus: 8:0 gegen den VfR Seebergen/Rautendorf

Nicht aufzuhalten: Anthony Schmid (vorne) steuerte beim 8:0-Erfolg einen Hattrick für den SV Lilienthal-Falkenberg bei.

CARMEN JASPERSEN

Lilienthal. Der SV Lilienthal-Falkenberg fegte beim 8:0 (4:0)-Kantersieg fast wie ein Orkan über den VfR Seebergen/Rautendorf hinweg. Anthony Schmid, Tim-Ove Diekmann (beide drei), Kai Kansmeyer und Rene Rackow entfachten als Torschützen den Sturmwirbel. Schiedsrichter Ingo Beil (SV Aschwarden) kam vor 125 Zuschauern im Schoofmoor-Stadion ohne persönliche Strafen aus.

„Wir haben uns erst schwergetan und gedacht, alles geht von alleine“, bemerkte SV-Coach Hassan Jaber nach dem haushohen Favoritensieg. Es dauerte bis zur 21. Minute, ehe der ehemalige Seeberger Lars Isselbächer mit seinem Flügellauf die SV-Führung einleitete. Anthony Schmid veredelte den Angriff. Kai Kansmeyer baute den Vorsprung mit einem verwandelten Handelfmeter aus (36.). „Wir haben eine halbe Stunde lang mitgehalten. Mit dem 0:2 sind alle Dämme gebrochen“, resümierte VfR-Co-Trainer Michael Lohmann. Anthony Schmid stockte das Ergebnis mit seinen Spieltoren Nummer zwei und drei noch vor der Pause auf 4:0 auf (40., 42.). Der Titelkandidat zeigte dem Gast auch im zweiten Durchgang die Grenzen auf. „Es waren Nachlässigkeiten von uns mit vielen eigenen Fehler“, führte Michael Lohmann die Packung im Schoofmoor-Stadion auf etliche VfR-Unzulänglichkeiten zurück. Rene Rackow erhöhte per Kopfball nach Ecke von Christian Lübsin auf 5:0 (52.).

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Tim-Ove Diekmann gelang danach auch dank seiner Tempodribblings noch ein lupenreiner Hattrick zum 8:0-Schlussresultat (54., 57., 76.). Nico Cuber verhinderte im VfR-Tor noch ein höheres Debakel. Die Seeberger wirkten bei ihren Angriffen wenig zwingend. So kam der SV-Torhüter Christian Haar in einem einseitigen Derby denn auch kaum auf Betriebstemperatur.

Ein Aushilfsspieler erhielt nach dem Abpfiff ein Sonderlob des SV-Trainers. „Rene Rackow hat die Abwehr geführt“, stellte Hassan Jaber dem etatmäßigen Innenverteidiger des Reserveteams ein gutes Zeugnis aus. Darüber hinaus markierte Rene Rackow auch noch ein Tor in einem betont fairen Lokalkampf.

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