Handball-Bremen-Liga der Männer LiGra-Teams setzen Siegeszug fort

Unbeeindruckt ob der zum Teil gravierenden personellen Veränderungen marschieren die beiden Handball-Teams der HSG LiGra zu Saisonbeginn durch die Bremenliga der Männer.
24.09.2019, 13:03
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Von Jonas Bargmann

Lilienthal. Während die erste Mannschaft gegen die SVGO Bremen III souverän mit 35:21 gewann, erfuhr die zweite Mannschaft beim 26:24-Heimerfolg gegen den SV Werder Bremen mehr Gegenwehr.

SVGO Bremen III – HSG LiGra 21:35 (10:17): „Wir hatten in dieser Partie keine Schwächeperiode“, erfreute sich HSG-Trainer Uwe Dobrunz. „Das war in den beiden vorherigen Spielen anders.“ Beim zwischenzeitlichen 5:3 für die Hausherren (8.) war der am Ende klare Ausgang noch nicht ersichtlich. „Da hat der Gegner die Lücken in unserer Abwehr gefunden“, bemerkte Dobrunz. In der Folgezeit sah er aber, wie sein Team die Spielkontrolle übernahm und die Partie zu eigenen Gunsten drehte. „Wir haben immer mehr Druck aufgebaut, die Bremer hatten in dieser Phase nicht mehr viel entgegenzusetzen.“

Schon bis zur Pause gestalteten die Gäste die Partie mit der 17:10-Führung relativ eindeutig. In Durchgang zwei hielt der Aufstiegskandidat die Schlagzahl dann weiter hoch. Durch eine sehr starke Abwehr mit einem herausragenden Torwart Maik Wiggers sowie einem wie entfesselt spielenden Angriff baute die HSG den Vorsprung beim zwischenzeitlichen 25:12 (43.) sogar auf 13 Treffer aus.

Einzig Philip Schmidt (neun Tore, davon ein Siebenmeter) stellte den derzeitigen Spitzenreiter vor zum Teil unlösbare Aufgaben. Am Ende gewann der Favorit aber dennoch souverän und ohne größere Probleme. „Die 40-Tore-Marke wäre bei Vergabe einiger Siebenmeter möglich gewesen“, haderte Dobrunz ein Stück weit mit der einen oder anderen Schiedsrichterentscheidung.

HSG LiGra: Schulaew, Wiggers; Albers (2), Schröder (1/1), Thoden (3/1), Hansel (2), Schnaars (8), Link (2), Richter, Letzsch (1), Semken (5), Ohlrogge (4), Böttcher (7/1).

HSG LiGra II – SV Werder Bremen 26:24 (15:11): Zweites Spiel, zweiter Sieg: Auch für die neuformierte zweite Mannschaft der Spielgemeinschaft läuft es in der noch jungen Bremenliga-Saison ebenfalls optimal. „Wir realisieren, dass wir im Spiel immer besser harmonieren und die Spielzüge und die Trainingsmethoden von Eik Hapke immer besser klappen“, sagte der mit sieben Treffern (davon vier Siebenmeter) erfolgreichste Schütze der Gastgeber, Christian Arlt.

Zu Beginn der Partie waren sich beide Mannschaften ebenbürtig und beim 3:3 (6.) und 6:6 (14.) gleich auf. Kurz vor dem Seitenwechsel legten die Hausherren einen Zwischensprint ein und zogen zunächst auf 15:11 davon. „Unsere Leistung in der ersten Halbzeit war gut. Wir haben mit Spritzigkeit überzeugt und nicht viel anbrennen lassen. Außerdem hat das Zusammenspiel gut funktioniert“, bemerkte Arlt. Nach Wiederanpfiff wussten die Gastgeber den Konkurrenten dann auf Distanz zu halten und das, obwohl die Bremer fortan mit Manndeckung gegen Arlt spielten und somit die letzten Möglichkeiten für einen Sieg ausschöpften.

„Wir haben aber einfach unseren Stiefel weitergespielt. Auch wenn ich taktisch aus dem Spiel genommen wurde“, bemerkte Arlt. Bis zum 22:17 lief es wie am Schnürchen (47.), ehe sich der SVW nochmals aufbäumte und zweieinhalb Minuten vor Abpfiff auf ein Tor dran war. „In dieser Phase agierten wir leider hektisch und hatten bei ein paar technischen Fehlern Glück. Benjamin Werther hat sich dann in den Ball geworfen und ihn gerettet.“ Als Mathis Iwen kurz vor dem Abpfiff per sehenswerten Heber die erneute Zwei-Tore-Führung warf, war die Begegnung entschieden. „Wenn wir erfahrener wären und hinten heraus mehr Luft gehabt hätten, dann hätten wir die Partie sicherlich noch deutlicher gestalten können“, so Arlt.

HSG LiGra: Thöne; Gronau, Berthold, Mathis Iwen (1), Claus (2), Link (1), Arlt (7/4), Hapke (2), Nanninga (2), Lennart Iwen (2), Rullkötter, Werther (5), Bayer.

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