Lilienthaler Diakonie Aus für das Wörpebad

Angesichts eines jährlichen hohen Defizits und dem Bedarf nach neuen Räumen für die Tagesförderung hat die Lilienthaler Diakonie angekündigt, ihr Wörpebad zum Ende des Jahres zu schließen.
25.06.2022, 08:00
Lesedauer: 3 Min
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Aus für das Wörpebad
Von Lutz Rode

Lilienthal. Für das Anfang der 70er-Jahre errichtete Wörpebad am Neuenkirchener Weg läuft die Zeit ab: Zum Jahresende will die Lilienthaler Diakonie die Sport- und Therapiestätte schließen. "Schweren Herzens", wie Geschäftsführer Lars Wellbrock betont. Eine Alternative sieht er nicht. Der Badbetrieb beschert der Diakonie nach eigenen Angaben ein jährliches Defizit von 200.000 Euro, das noch rasant steigen dürfte, wenn man sich die aktuelle Entwicklung der Energiepreise ansieht. Hinzu kommt, dass nur noch rund 15 der 270 Menschen mit Behinderungen, die auf dem Campus leben, das Bad wöchentlich nutzen. Bei dem Großteil der Badbesucher handelt es sich um Schwimmer von außerhalb, die Kurse belegt haben. Die Mieteinnahmen der verschiedenen Anbieter verhindern nicht, dass die Diakonie rote Zahlen schreibt.

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