Lilienthaler Ausschuss gibt Okay

Feuerwehrhaus soll eingezäunt werden

Das Feuerwehrhaus der Ortsfeuerwehr Lilienthal soll künftig von einem Zaun umgeben werden. Das Gebäude, die wertvolle Ausrüstung und die Fahrzeuge sollen so vor Sabotage und Diebstahl besser geschützt werden.
21.04.2021, 21:00
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von Lutz Rode
Feuerwehrhaus soll eingezäunt werden

Das Feuerwehrhaus an der Edisonstraße soll künftig komplett eingezäunt werden.

Klaus Göckeritz

Lilienthal. Zum besseren Schutz vor Diebstahl und Sabotage soll das Feuerwehrhaus der Ortsfeuerwehr Lilienthal/Falkenberg an der Edisonstraße komplett eingezäunt werden. Voraussichtlich 45.000 Euro kostet das Vorhaben, das jetzt vom Ausschuss für Bürger- und Innere Dienste einstimmig empfohlen wurde. Wenn der Verwaltungsausschuss am 11. Mai ebenfalls zustimmt, kann die Anschaffung des Zauns in die Wege geleitet werden. Der Auftrag umfasst die Einfriedung auf einer Länge von 310 Metern sowie den Einbau von drei großen Toren an den Ein- und Ausfahrten. Zudem sollen zwei kleinere Tore installiert werden. Im zweiten Schritt ist auch der Einbau einer Einbruchmeldeanlage geplant.

Die Lilienthaler Verwaltung hatte sich dafür ausgesprochen, dass das Feuerwehrhaus einen Zaun erhält. Als Schwerpunktfeuerwehr verfügen die Lilienthaler teils über eine besondere Ausstattung. In den Hallen lagern hohe Werte. Bei Diebstahl oder Sabotage, so argumentiert das Rathaus, gebe es nicht nur einen finanziellen Schaden, auch die Einsatzfähigkeit der Ortsfeuerwehr würde darunter leiden, weil ein Ersatz auf die Schnelle nicht zu beschaffen wäre.

Wie die Verwaltung berichtet, sind schon des Öfteren Leute auf dem frei zugänglichen Feuerwehrgelände gesichtet worden, die dort nichts zu suchen haben. Auch eine Abkürzung zum benachbarten Neubaugebiet führt über das Gelände. Dem will die Gemeinde nun einen Riegel vorschieben. Es geht ihr auch um den Schutz von Technik, die im Notfall dringend benötigt wird: Die Polizei nutzt das Gelände als Digitalfunkstandort. Auch das neue Notstromaggregat, das in dieser Woche an die Gemeinde ausgeliefert wurde, soll dort im Katastrophenfall zum Einsatz kommen. Von dem neuen Zaun verspricht sich die Gemeinde aber auch, dass weniger Fremdparker ihr Auto dort abstellen. Das kann Probleme mit sich bringen, wenn die Feuerwehrleute im Einsatzfall herbeieilen und die Parkplätze für ihre privaten Autos nicht ausreichen.

Auch für spielende Kinder kann das Gelände zu einer Gefahr werden: Denn im Bereich der Waschhalle lagern Übungsmaterialien und Schrottautos, die für die Ausbildung an der Hydraulikschere benötigt werden. Die Schnittkanten und Glassplitter stellen eine Verletzungsgefahr dar, so das Rathaus. Die Argumente überzeugten die Ratsleute im Ausschuss: Geschlossen sprachen sie sich für die Anschaffung aus.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+