Sportliches Lilienthal Outdoor-Fitness: Neue Geräte in Sicht

Geht es nach der Ratsgruppe von Grünen und Linken, soll das Angebot an Outdoor-Fitnessgeräten in Lilienthal ausgebaut werden. Ohne Fördergelder wird das aber wohl nicht funktionieren.
18.02.2022, 22:54
Lesedauer: 1 Min
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Outdoor-Fitness: Neue Geräte in Sicht
Von Lutz Rode

Lilienthal. Zwei Outdoor-Fitnessgeräte gibt es hinter Murkens Hof im Bereich der Boulebahn schon, demnächst könnte dort mindestens ein weiteres aufgestellt werden. Möglich wird dies durch einen Sonderpreis in Höhe von 2500 Euro, den die Volksbank Osterholz-Bremervörde bei ihrem Projekt „Unser Dorf soll noch schöner werden“ zur Verfügung stellt. Die Grünen/Linke-Gemeinderatsgruppe hatte sich erfolgreich um die finanzielle Förderung bemüht. Bei einem zusätzlichen Gerät soll es nach ihren Vorstellungen aber nicht bleiben: Geht es nach der Ratsgruppe, soll in Lilienthal ein zünftiger Outdoor-Fitness-Parcours entstehen. Dieser Plan erinnert an den Trimm-Dich-Pfad, den es in Lilienthal früher einmal bereits gab, auch wenn dieser aus Holzgeräten und nicht aus Edelstahl bestand.  

Im Ausschuss für Kinder, Jugend, Schule und Sport wurde vor einigen Tagen über die Idee für ein erweitertes Outdoor-Fitness-Angebot in Lilienthal diskutiert, nachdem der Gemeinderat es in seiner Dezember-Sitzung dorthin verwiesen hatte. Die Ratsleute im Ausschuss einigten sich unterm Strich darauf, dass die Gemeinde zunächst Gespräche mit den örtlichen Sportvereinen über mögliche Standorte führt. Darüber hinaus soll sich die Kommune um Fördergelder bemühen. Nicht weiter verfolgt werden soll die Idee, dass die Gemeinde im kommenden Jahr 30.000 Euro aus eigenen Haushaltsmitteln bereitstellt, um damit die Pläne für einen Outdoor-Fitnesspark zu verwirklichen. Dies hatten Grüne und Linke für den Fall vorgesehen, dass keine Fördergelder fließen sollten. Die Verwaltung hat zu verstehen gegeben, dass sich Lilienthal einen Fitness-Park aus dem eigenen Haushalt nicht leisten kann. Auch die CDU-Mitglieder im Ausschuss, Johannes Kempff und Marco Murken, sahen das so.

Erledigt hat sich auch der Vorschlag, dass sich die Gemeinde um eine finanzielle Unterstützung aus dem Bund-Länder-Förderprogramm "Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten" bemühen soll, was besonders attraktiv erschien, weil dort die Kosten zu 90 Prozent übernommen werden. Die Verwaltung hat sich das Förderprogramm genauer angesehen und herausgefunden, dass davon nur Kommunen profitieren, die auch Städtebau-Förderung erhalten, was in Lilienthal nicht der Fall sei.

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