Floorball

SG-Schiffbruch im Deutschland-Pokal

Ein bisschen huschte der Glanz vergangener Jahre durch die Schoofmoorhalle. Der Deutsche Floorball-Meister war zu Gast, um gegen die neuformierte SG Seebergen/Lilienthal im Deutschland-Pokal anzutreten.
08.10.2019, 11:58
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
SG-Schiffbruch im Deutschland-Pokal
Von Tobias Dohr

Lilienthal. Ein bisschen huschte der Glanz vergangener Jahre durch die Schoofmoorhalle. Der Deutsche Floorball-Meister war zu Gast, um gegen die neuformierte SG Seebergen/Lilienthal in der zweiten Runde des Deutschland-Pokals anzutreten. Und den Auftritt des MFBC Leipzig sahen sich immerhin rund 100 Zuschauer an.

Die bekamen dann aber ebenso wie die Lilienthaler Wölfe schmerzhaft zu spüren, dass nicht Titelverteidiger drin ist, wo Titelverteidiger draufsteht. Offiziell waren die Lilienthaler nämlich als amtierender Pokalsieger in den aktuellen Wettbewerb gestartet. Wie groß der Umbruch beim TVL im Sommer allerdings war, machte dann das jüngste Pokalspiel deutlich. Gleich mit 24:3 (8:1, 6:1, 10:1) fertigten die Leipziger, unter ihnen auch der langjährige Ex-Lilienthaler Mark-Oliver Bothe, die zwei Klassen tiefer spielenden Gastgeber aus der Regionalliga ab. Gerade einmal fünf Minuten währte die Hoffnung auf eine Sensation. Dann wurde Marc Lubes für zwei Minuten auf die Strafbank geschickt und dieses Überzahlspiel nutzte der amtierende Deutsche Meister eiskalt aus. Ausgerechnet Bothe bereitete das 1:0 durch Samuli Granlund vor. Nach diesem Führungstreffer ließen die Ostdeutschen innerhalb von nur fünf Minuten fünf weitere Treffer folgen. Erst dann ließ Frank Brinkmann den Anschlusstreffer zum 1:6 folgen (16.).

Die weiteren Treffer für die Lilienthaler Wölfe erzielten Lukas Plenge zum 2:13 (39.) und Kapitän André Heißenbüttel zum 3:16 (51.). Und nicht nur der Lilienthaler Routinier, der so viele erfolgreiche Schlachten in der Bundesliga-Historie der „Wölfe“ mitgemacht hat, war froh, als das Scheibenschießen dann nach 60 Minuten endlich ein Ende hatte.

Lilienthaler Wölfe: Westphal, Urumovic; Lasse Klefeker, Brinkmann, Meyer, Lubes, Max Klefeker, Rucki, Plenge, Bieger, von der Heyde, Wedde, Röttger, Heißenbüttel, Jonas Schneider, Hoffmann, Schmidt, Philipp Schneider

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+