Laienspieler aus Klostermoor Speeldeel lädt zu „Currywurst un Pommes“ ein

Die Speeldeel Klostermoor feiert mit ihrem Stück „Currywurst un Pommes“ am 2. Februar Premiere in Beckers Restaurant.
07.01.2019, 09:56
Lesedauer: 2 Min
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Von Marius Roskamp

Lilienthal. Im Theater ist eine passende Besetzung oft entscheidend für den Erfolg eines Stückes. Diese Faustregel haben sich die Verantwortlichen der Speeldeel Klostermoor zu Herzen nehmen müssen, denn für ihr aktuelles Stück „Currywurst un Pommes“, das am 2. Februar seine Premiere in Beckers Restaurant feiern wird, musste zunächst der passende Regisseur gefunden werden. Eine nicht zu unterschätzende Rolle im Getriebe der Theatermaschinerie. Schließlich hatte man mit Martin Gresselmeyer großes Glück, Edith Heubach von der Speeldeel resümiert: „Die Chemie stimmt.“

Bei bisherigen Produktionen führte Elke Ohlrogge Regie. Als sie der Theatergruppe mitteilte, dass sie ein Jahr lang Pause einlegen wolle, war zunächst die Sorge groß. Über Ohlrogge entstand jedoch schnell der Kontakt zu Gresselmeyer, der sich schließlich schnell und gut in die Gruppe integrieren konnte.

Martin Gresselmeyer absolvierte Mitte bis Ende der 90er Jahre eine Schauspielausbildung am Waldau-Theater in Bremen. Da das Theater zur damaligen Zeit für den Eigenbedarf Schauspieler ausbildete, erlernte Gresselmeyer auch zeitgleich Plattdeutsch. Er kann sich noch gut an seine erste Rolle auf der Bühne des Waldau-Theaters erinnern: „Wir spielten ,Dat Schörengericht', der zerbrochene Krug, und ich verkörperte den Büttel. Vier Worte hatte meine Rolle.“ Für Gresselmeyer war das Theater eine Berufung. Er habe zwar noch nicht zu seiner Schulzeit Theater gespielt, jedoch immer mit Freude Leute unterhalten. Das Stück, „Currywurst un Pommes“ habe er ausgewählt, weil es nach seiner Erfahrung Schauspielern wie Zuschauern gleichermaßen Spaß bereitet.

Die Satire spielt in einem Imbiss an einer Autobahn. Penny, dargestellt von Inge Apel, betreibt das kleine Lokal seit 30 Jahren, und dank der Lage ihres Imbisses bekommt sie zahlreiche bunte Figuren zu Gesicht. Neben Stammgästen schneien auch Nonnen oder Musik-Groupies herein. Im Verlauf des Zweiakters sind es zirka 50 Besucher, die mal länger, mal kürzer oder auch zum wiederholten Male auftauchen. Für Inge Apels zehn Schauspielkollegen bedeutet das jede Menge Rollenwechsel. Inge Apel bleibt der Kostümwechsel zwischen den tendenziell kurzen Szenen erspart, sie bildet als Imbissbetreiberin Penny die Konstante des Stückes. Verbunden damit ist viel stummes Schauspiel, indem sie auf die Unterhaltungen oder Aktionen von Gästen reagiert. „Meine eigenen Erfahrungen aus dem Gastronomie-Bereich kommen mir bei der Rolle definitiv zugute,“ sagt Apel.

Das mit Pause etwa zweistündige Stück wird auf der Bühne in Beckers Restaurant, Frankenburg 27 aufgeführt. Der Eintritt kostet acht Euro. Kartenreservierungen sind dienstags bis donnerstags von 16 bis 20 Uhr bei Agate Baltrusch unter Telefon 04298/3 13 27 möglich, Tischreservierungen für das Restaurant unter 04298/35 16. Die Premiere findet am Sonnabend, 2. Februar, um 20 Uhr statt. Weitere Termine: 3. Februar, 10. Februar, 17. Februar, 24. Februar und 3. März um 15.30 Uhr. 10. Februar, 14. Februar, 17. Februar, 22. Februar, 24. Februar, 3. März, 8. März, 9. März um 20 Uhr.

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