Info-Markt in Lilienthal Tennet stellt Pläne für neue Stromtrasse vor

Zwischen Conneforde und Sottrum will Tennet eine neue Stromtrasse errichten. Auf der Strecke liegt auch die Gemeinde Lilienthal. Dort organisiert der Netzbetreiber am 27. Juni einen Info-Markt.
25.06.2022, 07:00
Lesedauer: 1 Min
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Tennet stellt Pläne für neue Stromtrasse vor
Von Lutz Rode

Lilienthal. Um die zunehmende Menge an Strom aus Windkraft künftig stabil und sicher in Richtung Süddeutschland transportieren zu können, will Netzbetreiber Tennet eine neue leistungsstärkere Trasse zwischen Conneforde im Landkreis Ammerland und der Samtgemeinde Sottrum errichten. Die Vorschläge für eine mögliche Trassenführung und Alternativen berühren unter anderem die Gemeinde Lilienthal. Über die Vorstellungen zum Verlauf und den Stand der Planungen für die Stromautobahn will das Unternehmen die Öffentlichkeit informieren und lädt in der Region zu so genannten Infomärkten ein. Zum Auftakt macht das Tennet-Team am Montag, 27. Juni, in Lilienthal Station. Von 14 bis 19 Uhr stehen Vertreter des Netzbetreibers in Beckers Restaurant (Frankenburg 27) bereit, um die Pläne vorzustellen und Fragen zu beantworten. Gleiches ist in den Tagen danach in Schwanewede, Bremen-Farge, Rastede, Ottersberg und Osterholz-Scharmbeck vorgesehen.

Die Infomärkte folgen keinem festen Programmablauf und können daher zu einem beliebigen Veranstaltungszeitpunkt besucht werden. Um besser planen zu können, bittet Tennet jedoch darum, sich vorab über die Projektwebseite anzumelden: www.tennet.eu/conneforde-sottrum. Während der Veranstaltung wird das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung empfohlen.

Die Gemeinde Lilienthal hat dem Unternehmen bereits einige Hinweise hinsichtlich der angedachten Korridore für die neue Stromtrasse gegeben, die das St. Jürgensland durchquert und die nach der Fertigstellung die bisherige Stromtrasse ersetzen soll. Der CDU-Landtagsabgeordnete Axel Miesner hat die Positionen in einem Brief an Tennet ebenfalls weiter gereicht. Geht es nach ihm und der Gemeinde, soll die Trasse des Abzweigs „Blockland neu“ nicht zwischen der Kirche St. Jürgen und der Kreisstraße 8 verlaufen, sondern direkt nach Norden an die bestehende Leitung geführt werden. Angeregt wird ferner, auch die bestehende 110-KV-Leitung der Deutschen Bahn in den Trassenkorridor der neuen 380-KV-Leitung zu verlegen, um die
Beeinträchtigungen des Landschaftsbildes zu minimieren.

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