Tennis-Landesliga Herren

TC Falkenberg muss sich mit 3:3 begnügen

Im vorletzten Saisonspiel kam der TC Falkenberg nicht über ein Unentschieden hinaus. In einem umkämpften Spiel hieß es am Ende 3:3 beim TV Sparta Nordhorn.
16.09.2020, 10:48
Lesedauer: 3 Min
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TC Falkenberg muss sich mit 3:3 begnügen
Von Dennis Schott

Falkenberg. Das zweite Doppel war kaum mehr der Rede wert. Das gewannen Lennart Riemann und Niklas Hansmann nämlich im Schnellverfahren. Nach exakt 40 Minuten war der 6:2, 6:1-Sieg und damit der dritte Mannschaftspunkt des Tennis-Landesligisten TC Falkenberg in trockenen Tüchern. Zum diesem Zeitpunkt hatte das erste Doppel mit Yannick Bastian und Per Schröder nicht einmal den ersten Satz beendet. Das Falkenberger Duo kämpfte noch geschlagene eineinhalb Stunden, um den vierten und damit siegbringenden Mannschaftspunkt einzufahren. In einem äußerst spannenden Duell über drei Sätze zogen die Falkenberger indes knapp den Kürzeren – der TCF musste sich daraufhin beim TV Sparta Nordhorn mit einem 3:3 begnügen.

Eigentlich hatten sich die Gäste beim Landesliga-Schlusslicht trotz des Fehlens ihrer Nummer eins Marco Ehrich mehr ausgerechnet. Als ein Muss wollte Falkenbergs Sportwart Lennart Riemann einen Sieg zwar nicht betrachten, eine Niederlage wäre allerdings sehr ärgerlich gewesen. Vor allem, weil das Team bereits nach den ersten Einzeln mit 2:0 geführt hatte und alle Niederlagen insgesamt sehr knapp ausfielen. „Es wäre vielleicht mehr drin gewesen“, sagte Riemann hinterher, „aber die Hauptsache ist, dass wir nicht verloren haben.“

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Dass es nicht zu mehr reichte, lag auch daran, dass Niklas Hansmann den eigentlich als sicher angesehenen Einzelsieg nicht holte. Der an Position drei geführte Falkenberger hatte gegen den um drei Leistungsklassen schlechter geführten Marcel Biester aber so seine Probleme. Vor allem mit den Aufschlägen des Nordhorners kam Hansmann nicht zurecht. „Sein Gegner hat auch mit dem zweiten Aufschlag stark serviert“, beobachtete Sportwart Riemann. Erschwerend hinzu kam, dass sich der Wind auf dem höher gelegenen Platz bemerkbar machte. So entwickelte sich eine von Anfang an enge Partie, in der Niklas Hansmann beim Stand von 3:3 im ersten Durchgang entscheidend gebreakt wurde. Im zweiten Satz gab sich keiner bei den Aufschlägen eine Blöße, das „Mini-Break“ gelang dem Falkenberger erst im Tiebreak, den Niklas Hansmann aber trotz der 4:2-Führung noch abgab.

Ein Duell auf Augenhöhe lieferte sich auch Per Schröder an Position vier. Der TCF-Akteur gab sein Debüt in der ersten Mannschaft und machte „seine Sache sehr ordentlich“, wie Lennart Riemann meinte. Bei der 5:7, 5:7-Niederlage hätte sich der Falkenberger zumindest mit einem Satzgewinn belohnen können. Der war durchaus im Bereich des Machbaren. Mit 5:4 in Führung liegend gab er sein Aufschlagspiel im zweiten Durchgang aber noch ab. „Danach hat dann der Kopf nicht mehr mitgespielt“, zeigte sich Riemann trotzdem „top zufrieden. Er hat seinen guten Eindruck aus dem Training bestätigt.“

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Ungewohnter Linkshänder

Bei Yannick Bastian und Lennart Riemann an den Positionen eins und zwei schienen sich ebenfalls enge Spiele abzuzeichnen. Beide Falkenberger brauchten einen Satz, um richtig in die Partie zu finden. „Yannick hatte gegen einen Linkshänder gespielt und musste sich darauf erst einmal einstellen“, so Riemann. Über seinen guten Aufschlag hielt er das von beiden Seiten sehr offensiv geführte Match offen. Im Tiebreak lag der Falkenberger schnell mit 3:0 in Führung und gab diese auch nicht wieder her. Im zweiten Durchgang reichte ihm dann ein Break, um mit 6:3 die Oberhand zu behalten.

Lennart Riemann fand gegen Marcel Biester ebenfalls „gar nicht ins Spiel“. In einem von vielen Eigenfehlern geprägten ersten Satz kassierte Riemann beim Stand von 4:4 ein Break – 4:6. „Mir sind zwei leichte Vorhandfehler unterlaufen“, so Falkenbergs Sportwart, der sich mit Beginn des zweiten Durchgangs aber erheblich zu steigern wusste. Gleich mit 6:1 setzte er sich hier durch, „auch wenn viele Spiele über Einstand gingen“, so Riemann. Sein Gegner Finn Eickmann resignierte spätestens nach dem raschen 0:3-Rückstand im Schlussdurchgang.

Der TC Falkenberg trifft nun am kommenden Sonntag im finalen Saisonspiel auf den Oldenburger TeV III. „Da wollen wir auch zumindest einen Punkt holen“, so Riemann.

Weitere Informationen

TV Sparta Bremerhaven - TC Falkenberg 3:3

Philipp Kuprecht - Yannick Bastian 6:7, 3:6; Finn Eickmann - Lennart Riemann 6:4, 1:6, 2:6; Marcel Biester - Niklas Hansmann 6:4, 7:6; William Kuprecht - Per Schröder 7:5, 7:5; P. Kuprecht/W. Kuprecht - Bastian/Schröder 4:6, 7:6, 6:4; Eickmann/Biester - Riemann/Hansmann 2:6, 1:6.

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