„Unsere Vereine“: TV Falkenberg

Ergebnis einer eigenen Philosophie

Im 7.Teil unserer Vereinsserie geht es um den TV Falkenberg. Besonders das Vereinshaus des Klubs stellte einen Meilenstein in der Klubhistorie dar.
06.01.2021, 12:23
Lesedauer: 1 Min
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Von Frank Mühlmann

Das Vereinshaus des TV Falkenberg darf zweifellos als das „Herzstück“ des Vereins bezeichnet werden. Auf dem Lilienthaler Schoofmoorgelände rundet der rote, wartungsfreie Klinkerbau, eingebettet in eine Umgebung mit einem Stadion, zwei weiteren Fußballplätzen sowie Großturnhallen, einem Schwimmbad (allesamt der Gemeinde Lilienthal gehörend) und der vereinseigenen Beachvolleyballanlage, das sportliche Erscheinungsbild ab.

Eingeweiht wurde das Gebäude am 8. Mai 2004, einem symbolischen Datum, auf den Tag genau 99 Jahre nach der Gründung des Vereins. Darin erhielt die Geschäftsstelle mit vier Arbeitsplätzen ihren festen Platz. „Sie dient auch als Anlaufpunkt für Vereinsmitglieder, die gerne einfach mal ihr Herz ausschütten wollen“, erklärt der Erste Vorsitzende des Vereins, Rolf Grotheer. Ebenfalls in der ersten Etage befindet sich ein Tagungsraum, der nicht nur einmal pro Quartal vom Vereinsrat genutzt wird, sondern beispielsweise dem Tischtennis-Kreisverband Osterholz oder dem Kreissportbund als Besprechungsort dient. Für Kinder wird hier manchmal ein Kinonachmittag veranstaltet.

Im Erdgeschoss stellt die 160 Quadratmeter große Turnhalle mit angrenzenden Duschen und Umkleideräumen das Zentrum des Vereinshauses dar. Ausgestattet mit einem Parkettfußboden und einer Spiegelwand bietet sie vor allem Sportarten wie Ballett und Gymnastik, in denen man seine Bewegungen selbst beobachten kann, eine ideale Heimat. Vor allem diverse Angebote der Tanzsparte, zum Beispiel Zumba oder Line Dance, werden hier angeboten, aber auch Qi-Gong oder Pilates.

Mit seinem Vereinshaus verfolgt der TV Falkenberg eine eigene Philosophie. „Dadurch, dass wir hier in den eigenen vier Wänden viele Sportarten unterbringen können, sparen wir uns jährlich ungefähr 10.000 Euro Nutzungsgebühren seitens der Gemeinde“, berichtet Rolf Grotheer, der sich daran erinnert, dass es bei der Planung des in Kürze schuldenfreien Gebäudes einst durchaus auch kritische Stimmen im Vereinsrat gab. „Ich bin im Nachhinein aber heilfroh, dass wir uns letztlich durchgesetzt haben. Vielleicht war das die beste Entscheidung, die wir je getroffen haben“, sagt der 71-Jährige, der seit einem halben Jahrhundert als Mitglied treu mit dem Verein verbunden ist.

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