Flächenbrand bei Lübberstedt 30.000 Quadratmeter Gras- und Buschland in Flammen

Ein paar Funken eines Schlegelmulchers haben gereicht, um am Dienstagvormittag 30.000 Quadratmeter Gras- und Buschland bei Lübberstedt in Brand zu setzen. Kurzzeitig drohte auch ein Waldbrand.
23.08.2022, 15:56
Lesedauer: 1 Min
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30.000 Quadratmeter Gras- und Buschland in Flammen
Von Lars Fischer

Lübberstedt. Mit einem großflächigen Brand hatten am Dienstagvormittag die Feuerwehren in der Samtgemeinde Hambergen zu tun. Bei Lübberstedt standen rund 30.000 Quadratmeter Gras- und Buschland in Flammen. Um 10.55 Uhr wurden die Ortswehren Lübberstedt, Oldendorf und Hambergen alarmiert und mussten zunächst von einem Waldbrand ausgehen. Aufgrund der ersten Rückmeldungen und der großen Gefahr durch die anhaltende Trockenheit wurden umgehend die Ortswehren Hellingst und Axstedt nachalarmiert.

Ein Schlegelmulcher hatte trockenes Gras entzündet. "Die Flammen breiteten sich rasend schnell aus", berichtet Jens Bullwinkel, Gemeindebrandmeister der Samtgemeinde Hambergen. Neben dem Fahrzeug selbst gerieten rund drei Hektar Fläche in Brand. Die Feuerwehren konnten die Flammen von einem nahen Strohfeld gerade noch fernhalten, so Bullwinkel. "Wäre das Feld in Brand geraten, wäre auch ein angrenzender Kiefernwald stark bedroht gewesen." Der Wind trieb die Flammen auch über einen Wirtschaftsweg, sodass weiteres Buschwerk abbrannte.

Insgesamt waren 67 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit zwölf Einsatzfahrzeugen vor Ort. Hilfe kam auch von Landwirten, die mit vier Traktoren und mit Wasser gefüllten Güllefässern die Wehren unterstützten. Und auch ein geländegängiges Quad eines Feuerwehrmitgliedes kam zum Einsatz: Dieses Fahrzeug, ausgestattet mit Wassertank, konnte schlecht zu erreichende Glutnester ablöschen. Bis etwa 14 Uhr waren die Wehren im Einsatz, ehe das Feuer erstickt war. Vereinzelt flammten aber auch am Nachmittag noch Glutnester wieder auf. 

Bullwinkel nahm den Einsatz zum Anlass, um aufgrund der Trockenheit nochmals an die Bürger zu appellieren, stets wachsam in Bezug auf Wald- und Flächenbrände zu sein. "Ein kleiner Funke, wie in diesem Fall, reicht aus, um ein großes Feuer zu entfachen", so der Gemeindebrandmeister.

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