Fußball-Bezirksliga Lüneburg 3 2:1 – Defensive Marschroute des SV Pennigbüttel geht auf

Nach dem enttäuschenden Auftritt von letzter Woche hat der SV Pennigbüttel in die Erfolgsspur zurückgefunden. Mit 2:1 bezwang der Bezirksligist den TV Oyten.
21.09.2020, 09:39
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Von Frank Mühlmann

Pennigbüttel. Mit Glück und Geschick hat der SV Komet Pennigbüttel in der Fußball-Bezirksliga Lüneburg 3 (Staffel 2) auf heimischem Rasen ein 2:1 (1:0) gegen den TV Oyten über die Zeit gerettet, verdiente sich den Erfolg allerdings durch eine geschlossene Mannschaftsleistung. Aufgrund einiger Ausfälle in der Zentrale waren die Hausherren zunächst darauf bedacht, die Defensive zu stärken sowie Ruhe und Ordnung zu finden.

Die Lila-Weißen machten die Räume eng, zudem beeindruckten Rafael Monsees und Sönke Ahlers im defensiven Mittelfeld durch ihre Präsenz. Diese Marschroute ging zwar zulasten der Offensive, aber die Gäste, die nach zwei Auftaktpleiten bereits unter Druck standen, erspielten sich dadurch keine echte Chance im ersten Durchgang. Ein Eigentor spielte den „Kometen“ kurz vor der Pause dann zusätzlich in die Karten. Ein schnell gespielter Ball in die Spitze trumpfte zunächst im Oytener Strafraum auf, woraufhin Fabian Kauf seinen Gegenspieler Lennart Brand im Kopfballduell unter Druck setzte, und dieser seinen bereits herausgeeilten Torhüter überlupfte.

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Direkt nach Wiederanpfiff besaß Pennigbüttel seine stärkste Phase mit mehreren hochkarätigen Einschussmöglichkeiten. Den aufmachenden TVO erwischten die Gastgeber dabei immer wieder über die Flügel. Julian Michaelis, der viele Wege ging, drang von links in den Strafraum ein, hätte direkt abschließen können, spielte stattdessen aber einen schlampigen Pass in die Mitte. Dem Stürmer gelang nach einer guten Stunde dennoch das 2:0. Nach einem Pass von Rafael Monsees schüttelte Tobias van Bree auf außen einen Verteidiger ab, flankte punktgenau auf Michaelis, der fünf Meter vor dem Oytener Tor nur noch die Innenseite hinhalten musste.

Wenig später hatte Kapitän Fabian Kauf die Entscheidung auf dem Fuß, zielte jedoch alleinstehend rechts vorbei. So kamen die nie aufgebenden Gäste mit ihrer ersten Gelegenheit aus dem Spiel heraus noch einmal zurück. Nachdem die „Kometen“-Abwehr den Ball nicht klären konnte, fand eine 16-Meter-Direktabnahme den Weg in den rechten oberen Winkel. Aus Sicht des Tabellenvierten wurde es nun eine Zitterpartie, auch weil die Hausherren zu viele Standardsituationen in der Nähe ihres eigenen Gehäuses produzierten und Oyten mit Linksfuß Murat Avanas zudem einen gefährlichen Schützen für solche Momente in seinen Reihen hat.

„Irgendwie haben wir aber immer noch ein Bein dazwischen bekommen“, berichtete Pennigbüttels glücklicher Trainer Malte Jaskosch, „das Spiel lief für uns, wir hätten es aber eher entscheiden müssen.“

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