Volleyball-Verbandsliga Herren

3:2 – Die Tiebreak-Könige schlagen wieder zu

Die Volleyballer des VSK Osterholz-Scharmbeck mögen es spannend: Beim TuS Aschen-Strang musste der Verbandsligist bereits zum insgesamt sechsten Mal in Tiebreak. Viermal behielt er die Oberhand. Auch diesmal.
16.12.2019, 10:51
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3:2 – Die Tiebreak-Könige schlagen wieder zu
Von Dennis Schott
3:2 – Die Tiebreak-Könige schlagen wieder zu

Wieder ging es über die volle Distanz von fünf Sätzen: Aber wieder, und zwar zum vierten Mal, behielten die VSK-Volleyballer, hier mit Utz Jablonski (beim Block), die Oberhand.

Brockmann

Osterholz-Scharmbeck. Die Volleyballer des VSK Osterholz-Scharmbeck mögen es offensichtlich spannend. Zehn Spiele hat der Verbandsligist nun absolviert, bei sechs davon fiel die Entscheidung erst im Tiebreak, vier Mal zugunsten der Osterholzer. „Wir sind die Tiebreak-Könige“, konnte sich Spielertrainer Recep Divanoglu angesichts dieser Tatsache ein Schmunzeln nicht verkneifen. Er hatte aber auch gut lachen: Denn beim TuS Aschen-Strang behielt sein Team mit 3:2 (27:25, 25:21, 17:25, 18:25, 15:10) die Oberhand.

Geplant war die späte Entscheidung natürlich nicht. Und es sah zunächst so aus, als würden die Gäste diesmal um den fünften Durchgang herumkommen, führten sie doch nach Sätzen bereits mit 2:0. Es war allerdings eine Führung, die die VSK-Volleyballer offensichtlich zu sehr in Sicherheit wiegen ließ. „Wir waren nicht gallig genug“, meinte Recep Divanoglu und kam zu der Erkenntnis: „Dadurch haben wir den Faden verloren. Und es ist uns sehr schwergefallen, wieder in den Rhythmus zu kommen.“ Ernsthaft gefährden konnten die Gäste den Vorsprung des TuS Aschen-Strang, den man bereits im Hinspiel mit 3:2 bezwungen hatte, jedenfalls nicht. Das 17:25 und 18:25 in den Sätzen drei und vier waren die logische Folge.

Auch im finalen Durchgang sah es nicht so aus, als würde der VSK in die Partie zurückfinden. „Das Momentum war eigentlich aufseiten von Aschen“, merkte Divanoglu nach dem anfänglichen 0:4-Rückstand an. Der VSK-Spielertrainer nahm eine Auszeit, und siehe da: Auf einmal drehten die Gäste wieder auf.

Angeführt von Marcus Balzer, Hanno Holschen und Sascha Tietjen, die in dieser Phase starke Szenen hatten, erspielte sich die Mannschaft einen 8:6-Vorsprung, gab das Heft des Handelns nicht mehr aus der Hand und kam letztlich sogar zu einem klaren 15:10-Erfolg. „Wir haben Aschen den Nerv gezogen“, freute sich Divanoglu über diesen wichtigen Sieg. Der TuS Aschen-Strang, der derzeit den Relegationsplatz einnimmt, ist nämlich ein direkter Konkurrent des VSK im Kampf um den Klassenerhalt, den man nun weiter auf Distanz halten konnte.

Doch damit nicht genug: Denn dem VSK spielte es zusätzlich in die Karten, dass Aschen noch gegen den Tabellenvorletzten SV Union Lohne verlor, zudem ziemlich glatt mit 0:3. „Wir sollten aber weiterhin auf uns schauen, dass wir genügend Punkte holen, um nicht so zittern zu müssen wie in der letzten Saison“, sagte Recep Divanoglu, der zu bedenken gab, dass der umkämpfte erste Satz auch durchaus an Aschen hätte gehen können.

VSK Osterholz-Scharmbeck: Koch, Jablonski, Divanoglu, Holschen, Balzer, Heitmann, Borsing, Tietjen.

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