Projekt "Gelbes Band"

Kontra Lebensmittelverschwendung

Auch die Stadt Osterholz-Scharmbeck macht mit beim "Gelben Band". Mit diesem Projekt soll bis 31. Oktober ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung und für Lebensmittelwertschätzung gesetzt werden.
21.09.2021, 17:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Michael Schön

Osterholz-Scharmbeck. „Mein Bio-Apfel aus meiner Region“ lautet das Motto beim Ernteprojekt „Gelbes Band“. Auch die Stadt Osterholz-Scharmbeck macht mit, um bis 31. Oktober ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung und für Lebensmittelwertschätzung zu setzen. Damit überschüssige Früchte nicht verderben, dürfen Bürgerinnen und Bürger Äpfel und Kirschen, Birnen und Pflaumen von allen Bäumen pflücken, die mit dem Gelben Band gekennzeichnet sind.

Kostenfrei für den Eigenbedarf

Mit dem Gelben Band kennzeichnen Obstbaumbesitzer all die Bäume aus ihrem Bestand, deren Früchte sie für Selbstpflücker zur Verfügung stellen. Dort sind Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, auch ohne Rücksprache mit den Besitzern kostenfrei für den Eigenbedarf zu sammeln. Initiiert wurde die Aktion vom Zentrum für Ernährung und Hauswirtschaft Niedersachsen (Zehn) erstmalig 2020.   

In einer Standortkarte auf der Website des Zehn (www.zehnniedersachsen.de/gelbesband) sind alle Bäume, an denen gelbe Bänder leuchten, markiert und mit dem Hinweis auf den ungefähren Erntestart versehen. Im Stadtgebiet und in den Ortschaften im Bereich der Stadt Osterholz-Scharmbeck kann auf sechs Streuobstwiesen an folgenden Standorten gepflückt werden: Überm Fähr und Garlstedter  Kirchweg in Garlstedt, Sankt-Willehadus-Weg in Pennigbüttel und Stader Landstraße, Hardlage und Will-Quadflieg-Straße, Ecke „Ida-Ehre-Weg“ im Kernstadtgebiet.

Regeln zu beachten

Wer selbst pflücken möchte, muss ein paar Regeln beachten: Das Pflücken erfolgt zum Beispiel auf eigene Gefahr. Es darf nicht auf Bäume geklettert werden. Auch darf das gelbe Band vom Ernteprojekt nicht mit anderen Bändern verwechselt werden. Im Obstbau wird zum Beispiel Bindematerial aus gelbem Gummi zur Unterstützung des geraden Wuchses verwendet. Die Ernte ist nur an Standorten mit gelben Bändern des Zehn aus Papier sowie mit Aushängen zur Freigabe der Flächen erlaubt.

Bei Fragen zum Ernteprojekt können sich Bürgerinnen und Bürgern bei Frieder Lüße, Mitarbeiter im Rathaus-Sachgebiet Tiefbau, unter luesse@osterholz-scharmbeck.de oder Telefon 0 47 91 /17 366 melden. Auch auf der Website des Zehn unter www.zehn-niedersachsen.de wird näher über das Ernteprojekt sowie die unterschiedlichen Standorte der markierten Obstbäume informiert.

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