10 Fragen an... Andreas Mattfeldt Der Traum vom eigenen Pilotenschein

In unserer Kurz-Interview-Reihe hat diesmal der CDU-Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt die zehn Fragen der Redaktion beantwortet.
29.01.2019, 16:16
Lesedauer: 2 Min
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Der Traum vom eigenen Pilotenschein
Von Antje Borstelmann
Welches Thema beschäftigt Sie zur Zeit am meisten?

Andreas Mattfeldt: Ich wünsche mir, dass eine gute Lösung im Bereich des Fachkräftemangels in der Pflege gefunden wird. Pflegekräfte sollten höher bezahlt und ihre Arbeitsbedingungen verbessert werden. Niemand
sollte in die Situation gelangen, in einer medizinischen Notsituation ins Krankenhaus zu gehen und dort aufgrund von Personalmangel entweder nicht ausreichend behandelt oder gar abgewiesen zu werden. Jeder von uns sollte in Würde altern können.

Was lesen Sie im Moment?

Gerade lese ich den letzten Band der Kriminalroman-Serie „Gereon Rath ermittelt“ von Volker Kutscher. Einfach großartig!

Wir stocken den Etat Ihrer Heimatgemeinde um eine Million Euro auf und Sie dürfen das Geld ausgeben. Was machen Sie damit?

Ich würde das Geld für die Erneuerung der Ortsmitte in Langwedel und Etelsen, entlang der Hauptstraße, ausgeben. Für den hiesigen Einzelhandel ist es wichtig, dass die Gemeinden in Vorleistung gehen und neben tollen Geschäften auch eine entsprechende Infrastruktur anbieten. Ortschaften, die baulich nicht attraktiv sind, verlieren ansonsten den Anschluss.

Wo verbringen Sie am liebsten einen Sonntagnachmittag?

Am liebsten bei mir im Völkerser Wald beim Laufen. Dabei kann ich richtig abschalten und den Kopf frei bekommen, um mich im Anschluss wieder neuen Themen zu widmen.

Welche Schlagzeile würden Sie gerne mal in der Zeitung lesen?

„Die DEA stellt die Erdgasförderung im Landkreis ein.“ Ich setze mich seit Jahren auf bundespolitischer Ebene dafür ein, dass gewisse Regelungen im Bereich der Erdgasförderung eingehalten und verschärft werden. Dazu konnten wir bereits ein entsprechendes Fracking-Gesetz beschließen. Es gibt aber noch viel zu tun. Das Thema Erdgasförderung ist mir für alle Beteiligten aus dem Landkreis und aus anderen Regionen Deutschlands eine Herzensangelegenheit.

Mit welcher Persönlichkeit würden Sie gerne einmal essen gehen?

Hape Kerkeling. Ich finde ihn klasse, weil er ein Mensch ist, der auch über sich selbst lachen kann, der aber ebenso ernsthafte Themen anspricht. Ich denke, mit Hape kann man sicher viel Spaß haben.

Was wollten Sie als Kind einmal werden?

So wie viele Jungs in dem Alter – Polizist.

Was bereuen Sie, in Ihrem Leben bisher nicht getan zu haben?

Da gibt es schon ein paar Dinge. Was ich aber mit am meisten bereue, da ich einfach von dem Thema fasziniert bin, ist mein nicht gemachter Pilotenschein. Wie es in jungen Jahren oftmals ist, fehlten mir hierzu erst das nötige Geld und später die Zeit. Manche Dinge bleiben eben auch nur ein Traum…

Vervollständigen Sie bitte folgenden Satz: Ich hasse es, wenn…

…Leute nur übereinander reden anstatt miteinander zu reden. Gerade in meinem Berufsalltag in der Politik erlebe ich das immer wieder. Ich bin aber grundsätzlich der Meinung, dass die Menschen in allen Bereichen mehr miteinander kommunizieren sollten. So können beispielsweise kurze Wege eingehalten und Missverständnisse sowie Vorurteile aus dem Weg geräumt werden. Und miteinander reden trägt ja durchaus auch einen nicht zu verkennenden sozialen Aspekt mit sich.

Info

Zur Person

Andreas Mattfeldt

ist Bundestagsabgeordneter der CDU für die Wahlkreise Osterholz und Verden. Der 49-Jährige ist gelernter Industriekaufmann und wohnt in Völkersen. Mattfeldt ist verheiratet und hat zwei Kinder.

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