Zwei E-Autos für die SOS-Berater

Elektrisch zu den Familienbesuchen

Das Team der Ambulanten Familienhilfe des SOS-Kinderdorfes Worpswede will nachhaltiger agieren. Deswegen wurden zusammen mit den Osterholzer Stadtwerken nun E-Autos angeschafft.
11.06.2021, 17:31
Lesedauer: 2 Min
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Von Christa Neckermann
Elektrisch zu den Familienbesuchen

Joachim Schuch vom SOS-Kinderdorf sitzt am Steuer eines der zwei neuen Elektroautos der SOS-Familienhilfe, und auch Stadtwerke-Chef Christian Meyer-Hammerström steigt ein.

CARMEN JASPERSEN

Osterholz-Scharmbeck. Das 14-köpfige Team der Ambulanten Familienhilfe des SOS-Kinderdorfs ist jeden Tag in der Region unterwegs, um Kinder, Jugendliche und Familien in schwierigen Lebenslagen Unterstützung zu bieten. Von der SOS-Familienberatung an der Straße Hinter der Wurth 1 aus schwärmen die Helfer aus, um die mittlerweile 60 Familien im Umkreis zu betreuen.

Im Laufe der Jahre ist die Anzahl der Familienbesuche immer weiter angestiegen, die Fahrtwege nahmen deutlich zu. Den Verantwortlichen des SOS-Kinderdorfes war klar, dass es nun an der Zeit war, neue, nachhaltige Fahrzeuge anzuschaffen. Joachim Schuch, Gesamtleiter des SOS-Kinderdorfes Worpswede, erläutert: „Wir möchten neben unserer Kernaufgabe, dem aktiven Kinderschutz und der Unterstützung der Familien vor Ort auch das wichtige Thema Nachhaltigkeit stärker ins Auge fassen.“

Reichweite von 220 Kilometern

Da traf es sich gut, dass gemeinsam mit dem Kooperationspartner des SOS-Kinderdorfes, den Stadtwerken Osterholz, zwei neue Elektro-Autos angeschafft werden konnten. Zwei Skoda Citygo-Elektroautos mit einer Reichweite von je 220 Kilometern ermöglichen es den Familienhelfern nun, ihre Klienten umweltfreundlich und klimaschonend zu betreuen. Die Stadtwerke Osterholz hatten außerdem für eine neue Wand-Ladestation an der SOS- Familienberatung gesorgt, mit deren Hilfe die kleinen Flitzer für ihren nächsten Einsatz bereit gemacht werden können.

Bereits nach wenigen Wochen habe sich gezeigt, dass durch den Einsatz der E-Autos auf den vielen Kurzdistanzen erheblich an Benzin eingespart werden konnte, freute sich Joachim Schuch.

Kinderbilder auf dem Auto

Damit die beiden E-Autos im Landkreis auch gut erkennbar unterwegs sind, haben sich Stadtwerke und SOS-Kinderdorf unter dem Motto „Gemeinsam schützen, was wir lieben“ für eine gemeinsame Autobeklebung entschieden, die Zeichnungen der SOS-Kinder und die bekannte Außenansicht der Stadtwerke-Fahrzeuge vereint.

„Kinderschutz und Umweltschutz geht uns alle an. Das ist eine Herzensangelegenheit für uns und wir versuchen, durch Kooperationen diese Synergien zu schaffen, die uns alle nach vorne und weiter bringen“, sagte Christian Meyer-Hammerström, Geschäftsführer der Osterholzer Stadtwerke.

Räder überholt

Nicht so schnell, aber ebenfalls umweltfreundlich sind die beiden grünen Fahrräder, mit denen jetzt die Familienhelfer der SOS-Familienberatung gemeinsam mit den von ihnen betreuten Kindern kleine Touren in der Umgebung unternehmen können. Durch die Stadt Osterholz zur Verfügung gestellt und von der Produktionsklasse der Berufsbildenden Schulen generalüberholt und umlackiert, ergänzen sie inzwischen die nachhaltige Mobilität der Familienhelfer.

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