VSK Osterholz-Scharmbeck

Grün-Weißes Lebenszeichen des Schilling-Teams

Der VSK Osterholz-Scharmbeck überwintert auf dem vorletzten Platz. Verwunderlich ist diese Tatsache nach dem desaströsen Start in die Saison sicherlich nicht.
13.12.2019, 20:00
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Grün-Weißes Lebenszeichen des Schilling-Teams
Von Dennis Schott

Der VSK Osterholz-Scharmbeck überwintert auf dem vorletzten Platz. Verwunderlich ist diese Tatsache nach dem desaströsen Start in die Saison sicherlich nicht. Wer von den ersten neun Spielen sieben verliert, landet zwangsläufig im Tabellenkeller und braucht einen langen Atem, um sich aus dieser misslichen Lage zu befreien.

Aber die Grün-Weißen sind dabei, genau dies zu tun. Die gefühlte Tabelle sagt ohnehin etwas anderes aus, nachdem das Team zuletzt zweimal witterungsbedingt nicht antreten konnte und somit auf seinem Weg ausgebremst wurde, weiteren Boden gutzumachen. Theoretisch hätte die Mannschaft sogar „überm Strich“, also auf einem Nicht-Abstiegsplatz, in die Winterpause gehen können. Die Anzeichen dazu waren durchaus da, fuhr der VSK zuletzt doch zwei Siege ein.

Endlich, so werden sich viele im Verein gedacht haben, endlich wird die Mannschaft für ihren Aufwand belohnt. Das war ja die ganze Zeit der Tenor gewesen. Dass der VSK nie unbedingt die schlechtere Mannschaft gewesen ist, aber den Platz eben als Verlierer verlassen musste. Aber es sind auch nicht mehr als zarte Lebenszeichen, die der VSK sendet. Denn die jüngsten Ergebnisse zeigten, dass das junge Team voraussichtlich bis zum Ende gegen den Abstieg spielen wird. Dafür warfen den VSK vor allem Niederlagen gegen die unmittelbaren Konkurrenten stark zurück. Das 0:1 gegen den SV Pennigbüttel etwa war so eine Niederlage. Oder auch das 0:2 gegen den TV Oyten. Sogenannte „Big Points“ konnten die Grün-Weißen lediglich gegen Rot-Weiß Achim (2:0) und den FC Hansa Schwanewede (1:0) einfahren. Und auch hier, beim Hansa-Spiel, hätte das Team von Trainer Oliver Schilling, wenn es dumm gelaufen wäre, in der Schlussphase mit dem Ausgleich bestraft werden können.

Die Mannschaft ist veranlagt, aber auch sehr jung. Sie macht vieles richtig, aber auch einiges falsch. Und was ihr attestiert werden muss: die nötige Geduld zu haben, Erfahrungen zu sammeln und sich zu entwickeln. Die Vorschusslorbeeren zu dieser Saison erscheinen jedenfalls verfrüht gewesen zu sein. Das junge VSK-Team muss sich im Klaren sein, dass es bis zum Ende um den Klassenerhalt gehen wird.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+