Besorgte Kundin

Maskenmuffel im Haus am Markt

In den öffentlich zugänglichen Bereichen im Haus am Markt gilt zurzeit Maskenpflicht; diese erstreckt sich auch auf den Fahrstuhl. Das hat die Osterholzer Kreisverwaltung auf Anfrage klargestellt.
28.01.2021, 05:15
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Maskenmuffel im Haus am Markt
Von Bernhard Komesker

Landkreis Osterholz. Über manche Mitmenschen kann sich Heide Schröder einfach nur ärgern. Nun gilt also nicht ohne Grund eine verschärfte Maskenpflicht für all die Geschäfte, die noch geöffnet haben dürfen, aber im Haus am Markt begegnet die Kreisstädterin weiterhin allerhand Maskenmuffeln. Solchen, die sich als Bewohner oder Passanten ausgeben und auch solchen, die vor oder nach ihr ohne jedwede Mund-Nase-Bedeckung den Fahrstuhl benutzen.

„Das kann doch nicht richtig sein“, findet unsere Leserin, die beim Apothekenbesuch auf den Aufzug angewiesen ist. Und sie hat Recht: Der öffentlich zugängliche Bereich im Haus am Markt – eben von der Tiefgarage bis zur Apotheke – zählt wie ein Supermarkt-Parkplatz oder -Eingang zu den Zonen mit Maskenpflicht – einerlei, ob sich dort Besucher oder Bewohner bewegen. Das stellt Landkreis-Sprecherin Jana Lindemann auf Nachfrage unserer Zeitung klar.

Weil sich im Fahrstuhl Besucher und Bewohner begegnen können, gilt die Maskenpflicht auch dort. Die Hausverwaltung könnte dies sogar auch auf die Flure ausdehnen, die allein den Bewohnern zugänglich sind, so Lindemann. Heide Schröder erwidert, es wäre schon viel gewonnen, wenn zumindest der Fahrstuhl oder die übrigen Bereiche entsprechend ausgeschildert wären: „Die Antworten, die man bekommt, wenn man jemanden darauf anspricht, sind nicht gerade freundlich.“

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+