Reitturnier RFV Pennigbüttel Lennert Hauschild im Goldrausch

Von Donnerstag bis Sonntag hatten Einsteiger sowie erfahrene Sportlerinnen und Sportler ihre Chance, sich in Dressur- und Springprüfungen bis zur Klasse S** zu messen.
11.06.2019, 17:10
Lesedauer: 2 Min
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Von Inga Albrecht

Am Pfingstwochenende feierte der Reit- und Fahrverein Pennigbüttel sein 100-jähriges Jubiläum. Von Donnerstag bis Sonntag hatten Einsteiger sowie erfahrene Sportlerinnen und Sportler ihre Chance, sich in Dressur- und Springprüfungen bis zur Klasse S** zu messen. Springreiter Lennert Hauschild entschied dabei gleich mehrere hochklassige Prüfungen für sich.

„Es ist besonders toll, dass so viele bekannte Reiterinnen und Reiter zu uns aufs Turnier kommen und die Beteiligung auch in den höherklassigen Prüfungen so hoch ist“, sagte Ulrich Greinert, Turnierleiter und erster Vorsitzender des Reitvereins, zufrieden. Die Aktiven reisten aus dem ganzen Norden und trotz Konkurrenzturnier in Geestenseth überaus zahlreich an. Ulrich Greinert freue sich vor allem über das Lob von den Dressurreiterinnen und -reitern hinsichtlich der guten Bedingungen. Zum ersten Mal trug der Verein eine Dressurprüfung Kl. S* aus, bei der die Teilnahme überraschend hoch war: 36 von 47 gemeldeten Teilnehmern starteten.

Gewinnen konnte die Prüfung am Ende Simone Kruse auf Estor vom RFC Niedervieland. Mit 69,444 Prozent platzierte sie sich vor Birte Senftleben (Celle) mit Edward und 68,929 Prozent. Dritte wurde Laura Marie Monsig (RV Stuhr) auf Westerland und 68,373 Prozent. Die Statistik der erfolgreichsten Reiterinnen und Reiter des Turniers führte ganz klar Lennert Hauschild vom RC Rosenbusch Oberneuland an. Nachdem Hauschild am Donnerstag schon einige Schleifen mit seinen Nachwuchspferden eingeheimst hatte, beendete er an den folgenden Tagen zwei Springprüfungen Kl. M** und ein S-Springen als Doppelsieger mit seinen Pferden Pride, Quel Quidam und Centano.

In der Springprüfung Kl. S** kassierte er dabei zwar Fehler, konnte sich aber dennoch für die Siegerrunde qualifizieren und platzierte sich schließlich mit seinem Pferd Chengdu an vierter und auf Champagner an achter Stelle. Der Parcours war in dieser Prüfung sehr anspruchsvoll. Nur ein Reiter schaffte es, fehlerfrei zu bleiben: Harm Wiebusch (RV Fredenbeck) und Clousseau verblieben nicht nur im Normalumlauf ohne Fehler, sondern auch in der Siegerrunde und entschieden die Prüfung somit für sich. Zweiter wurde Lokalmatador Stefan Ahlers mit Coccowa. Auf sein Konto ging lediglich ein Zeitfehler. In Pennigbüttel waren viele hoffnungsvolle Nachwuchstalente unterwegs: Unter anderen die erst 17-jährige Henrike-Sophie Boy (RFV Hildesheim). Sie war mit verschiedenen Nachwuchspferden erfolgreich und konnte sich mit dem Con d‘Arpina aus dem Stall von Dr. Michaela Fuhlrott in einem M- und S-Springen platzieren. Boy konnte bereits mit der deutschen Mannschaft den Preis der Nationen in der Tschechischen Republik gewinnen. Nachdem sie eine Ausbildung zur Bereiterin in Lilienthal bei Hans-Christoph Kühl absolviert hat, reitet sie nun im Stall von Dr. Michaela Fuhlrott in Pennigbüttel. Ein weiteres Talent, das auf dem Pfingstturnier aktiv war, ist Brianne Beerbaum, die Tochter von Meredith Michaels-Beerbaum und Markus Beerbaum. Zum Einstieg in die Reitkarriere konnte die junge Beerbaum (RV Aller-Weser) die Stilspringprüfung Kl. E mit ihrem Pony Rashinga und der Wertnote 8,1 für sich entscheiden. Mutter Meredith Michaels-Beerbaum ist ein jahrelanger Profi, gewann Medaillen bei Europa- und Weltmeisterschaften, sowie Olympia.

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