Stadtentwicklung in Osterholz Ein Ort mit zwei Gesichtern

Die Verwaltung hat im Ausschuss für Stadtplanung und Bauen über die städtebauliche Situation im alten Osterholz informiert. Sie biete "erstaunliche Entwicklungspotenziale" für Wohnprojekte.
07.10.2021, 05:00
Lesedauer: 4 Min
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Von Michael Schön

Osterholz-Scharmbeck. Frank Wiesner, Ressortchef für Stadtplanung und Bauen im Rathaus, sprach  von einem "Dornröschenschlaf", in dem Osterholz schlummere. Doch wird der Ortsteil im Osten der Kreisstadt, gern als "abgehängt" bezeichnet, irgendwann auch wieder erwachen, so wie bei den Gebrüdern Grimm die Königstochter? Im zuständigen städtischen Fachausschuss Stadtplanung und Bauen wurde jetzt darüber diskutiert, wie das Stadtentwicklungspotenzial zwischen dem Kreisheimatmuseum und dem ehemaligen Kreishaus ausgeschöpft werden kann. Ein Patentrezept hatte keiner der Kommunalpolitiker parat, aber es wurden immerhin viele gut gemeinte Vorschläge angeboten. Die Rolle der öffentlichen Hand wurde in dem geschilderten Zusammenhang von den Fraktionen unterschiedlich gesehen. Während Michael Rolf-Pissarczyk (Bürgerfraktionsgruppe) mit Hinweis auf den Zustand einiger Gebäude betonte, dass "Eigentum verpflichtet", fand Werner Schauer (SPD), dass es "nicht ausreicht", Hausbesitzer an diesen Rechtsgrundsatz zu erinnern. Und Wilfried Pallasch, Chef der Bürgerfraktionsgruppe, forderte, "dass wir in der Findorffstraße aktiv werden müssen". Die Sozialpflichtigkeit des Eigentums gelte schließlich auch für die öffentliche Hand. 

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