Fußball-Bezirksliga Lüneburg 3

Pennigbüttel trotzt dem SV Ippensen einen Punkt ab

Gegen die Top-Teams musste sich der SV Komet Pennigbüttel zuvor immer geschlagen geben, gegen den Tabellenvierten SV Ippensen holten die Lilahemden nun einen Punkt.
04.11.2019, 10:57
Lesedauer: 1 Min
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Von JAN-HENRIK GANTZKOW

Pennigbüttel. Zwar blieb der SV Komet Pennigbüttel in der Bezirksliga Lüneburg 3 zum dritten Mal in Folge ohne einen eigenen Treffer, dank einer konzentrierten Defensivleistung wurde dem Tabellenvierten SV Ippensen aber zumindest ein leistungsgerechtes 0:0 abgeknöpft. Auch wenn im Spiel nach vorne reichlich Sand im Getriebe war, zeigte sich „Kometen“-Coach Malte Jaskosch mit der Punkteteilung durchaus zufrieden.

„Manchmal muss man eben auch mit einem Punkt leben. Die Jungs haben gefightet und im gesamten Spiel keine echte Chance zugelassen. Im Offensivspiel hatten wir aber zu viele Fehlpässe, daran müssen wir arbeiten“, so Jaskosch. Die vielen Unzulänglichkeiten hatten allerdings auch mit den äußeren Bedingungen zu tun. Aufgrund der Platzverhältnisse in Pennigbüttel wurde kurzfristig das Heimrecht getauscht, aber auch auf dem extrem tiefen Geläuf in Ippensen war Kombinationsfußball nur schwer möglich. So entwickelte sich von Beginn an eine zähe Partie, in der die Hausherren zwar die bessere Spielanlage zeigten, sich gegen die stabile „Kometen“-Abwehr aber spätestens im letzten Drittel immer wieder die Zähne ausbissen.

Chancen waren dementsprechend auf beiden Seiten Mangelware, erst eine Minute vor dem Halbzeitpfiff sorgten die Gäste für einen Hauch von Gefahr: Nach einer Flanke von Murat Cengiz verfehlte Joschua Zurek jedoch knapp. Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spielverlauf wenig. Pennigbüttel stand sicher, den eigenen Angriffen fehlte es aber zu häufig an der letzten Präzision. Dennoch gehörten ihnen weiterhin die besseren Torchancen. Fabian Kauf kam so nach 70 Minuten zum Abschluss, zielte aus 16 Metern aber am linken Pfosten vorbei. Und eben jener Kauf hätte in der Schlussminute tatsächlich noch zum Matchwinner avancieren können, als die Jaskosch-Elf den besten Angriff der gesamten Partie vortrug. Über Zurek und Cengiz kam der Ball zum aussichtsreich positionierten Kauf. Dessen Schussversuch rutschte ihm allerdings über den Schlappen. Kurz darauf war Schluss und die beiden Mannschaften trennten sich nach einem schwierigen Spiel folgerichtig torlos.

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