Steile Thesen im Kleinbahnhof "Der Markt zerstört das Klima"

Die Podiumsdiskussion, zu der Fridays for Future eingeladen hatten, wurde von nur zwei Teilnehmern bestritten. Genügend Stoff für eine kontroversen Austausch der Argumente gab es trotzdem.
22.09.2021, 11:01
Lesedauer: 4 Min
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Von Michael Schön

Osterholz-Scharmbeck. Wer hat die besten Antworten auf die sozialen und ökonomischen Herausforderungen, die der Klimawandel mit sich bringt? Bei einerPodiumsdiskussion, zu der die lokalen Aktivisten von Fridays for Future eingeladen hatten, präsentierten Lena Gumnior (Bündnis 90/Grüne) und Mizgin Ciftci (Die Linke) ihre durchaus unterschiedlichen Ansichten zu diesem Thema, das die Debatten vor der Bundestagswahl am kommenden Sonntag beherrscht. Während die Juristin aus Berlin mit der Betonung programmatischer Schnittmengen ihre Sympathie für Grün-Rot-Rot zum Ausdruck brachte ("Soziale Gerechtigkeit mit Klimaschutz vereinbaren"), bemühte sich der Gewerkschafter mit Wurzeln und Stadtratsmandat in Osterholz-Scharmbeck um Abgrenzung vom möglichen Koalitionspartner. "Der Fortschritt kommt nicht aus dem Parlament, nicht nur durch das Kreuz am Wahltag, sondern über zivilgesellschaftlichem Druck. Wir müssen auf die Straße gehen, um das Feld nicht den Neoliberalen zu überlassen", lautete eine seiner Forderungen. Brüsk erinnerte er die Grüne an "Fehler" der Vergangenheit, Teilnahme am kriegerischen Nato-Einsatz in Ex-Jugoslawien und an die in der Koalition mit der SPD umgesetzten Hartz-Reformen.  

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