10 Fragen an... Heiko Ehing Ruhe nach dem Sonntagsbraten

In unserer Kurzinterview-Reihe stellt sich Kreisjägermeister Heiko Ehing den zehn Fragen der Redaktion.
12.02.2019, 18:01
Lesedauer: 2 Min
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Ruhe nach dem Sonntagsbraten
Von Antje Borstelmann
Welches Thema beschäftigt Sie zur Zeit am meisten?

Heiko Ehing: Im Weser-Elbe Dreieck haben wir zahlreiche FFH-Gebiete (Flora-Fauna-Habitat), die von den Landkreisen als Naturschutzgebiete ausgewiesen werden müssen. Eigentlich sollten die Ausweisungen Ende 2018 abgeschlossen sein, aber die Landkreise setzen die Vorgaben ganz unterschiedlich um. Sowohl dienstlich als auch privat nehmen die Gespräche und Stellungnahmen zu diesem Thema sehr viel Zeit in Anspruch.

Was lesen Sie im Moment?

„Zur Hölle mit den Wölfen“ von Frank N. Möller. Der Autor setzt sich mit dem Thema Wolf kritisch auseinander und beleuchtet die zahlreichen Probleme mit dem frei lebenden Beutegreifer.

Wir stocken den Etat Ihrer Heimatgemeinde um eine Million Euro auf und Sie dürfen das Geld ausgeben. Was machen Sie damit?

Kinder sind unsere Zukunft; daher würde ich das Geld zur Hälfte den Kindergärten und Schulen zur Verfügung stellen. Aber auch soziale Einrichtungen wie die Wärmestube und Seniorenbegegnungsstätte profitieren von dem Geld. Als weiteres Projekt würde die Museumanlage in Osterholz-Scharmbeck mit dem Norddeutschen Vogelmuseum und der Schießstand in Waakhausen unterstützt werden.

Wo verbringen Sie am liebsten einen Sonntagnachmittag?

Nach einem leckeren Sonntagsbraten in aller Ruhe zuhause mit einem interessanten Buch und einer Tasse Kaffee.

Welche Schlagzeile würden Sie gerne mal in der Zeitung lesen?

„Grundsanierung des Schießstandes in Waakhausen hat begonnen“. Der Schießstand in Waakhausen ist für die Ausbildung der Jungjäger und Jungjägerinnen und für das Übungsschießen mit der Kugel und Schrot von immenser Bedeutung.

Mit welcher Persönlichkeit würden Sie gerne einmal essen gehen ?

Mit Barbara Otte-Kinast (Niedersächsische Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz) würde ich gerne einmal gemütlich essen gehen.

Was wollten Sie als Kind einmal werden?

Ich wollte bereits mit zwölf Jahren Förster werden und habe dieses Ziel konsequent verfolgt.

Was war die erste Schallplatte oder CD, die Sie sich gekauft haben?

Eine Schallplatte von George McCrae: „Rock your Baby“.

Was bereuen Sie, in Ihrem Leben bisher nicht getan zu haben?

Die zahlreichen Fotos aus den letzten Jahrzehnten noch nicht chronologisch in Alben archiviert zu haben. Es liegen noch kistenweise Fotos auf dem Dachboden, aber irgendwann werde ich die Archivierung in Angriff nehmen.

Vervollständigen Sie bitte folgenden Satz: Ich hasse es, wenn ….

… Leute regelmäßig unpünktlich sind oder einen Termin oftmals kurzfristig absagen.

Info

Zur Person

Heiko Ehing,

Jahrgang 1961, ist studierter Diplom-Ingenieur, ausgebildeter Forstbeamter und seit 2001 Kreisjägermeister im Landkreis Osterholz. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und wohnt in Garlstedt.

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