Fußball-Bezirksliga Lüneburg

Planung gesichert: Spieler und Trainer wollen beim SV Komet Pennigbüttel bleiben

„Jetzt aufzuhören, wäre nicht richtig“, sagt Komet-Trainer Malte Jaskosch und trifft dabei auch den Nerv seiner Spieler. Der Bezirksligist freut sich über zahlreiche Zusagen und Rückkehrer.
14.01.2021, 11:01
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Planung gesichert: Spieler und Trainer wollen beim SV Komet Pennigbüttel bleiben
Von Tobias Dohr

Pennigbüttel. Malte Jaskosch bringt das Gefühl auf den Punkt, das derzeit viele Amateurfußballer umtreibt: „Jetzt so sang- und klanglos aufzuhören oder den Verein zu wechseln, das wäre einfach nicht richtig“, sagt der Trainer von Fußball-Bezirksligist SV Komet Pennigbüttel. Die Corona-Pandemie und der damit einhergehende Saisonabbruch in der vergangenen sowie die andauernde Unterbrechung in der laufenden Spielzeit macht die Planung für die Vereine nicht gerade einfacher.

Trotzdem oder vielleicht sogar gerade deshalb halten sich die Spielerwechsel im Vergleich zu vergangenen Jahren derzeit in Grenzen. Beim SV Komet Pennigbüttel hat die derzeitige Situation nun sogar dafür gesorgt, dass Spartenleiter Olaf Windhorst mit Zusagen für die Saison 2021/2022 geradezu überschwemmt wurde. Und nicht nur das, auch die kompletten Trainerteams der ersten sowie der zweiten Mannschaft werden in der kommenden Spielzeit weitermachen. Und zwei Neuzugänge für die neue Saison kann Windhorst auch bereits vermelden.

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„Nach aktuellem Stand wird kein einziger Spieler der ersten Herren den Verein verlassen“, verkündet der Spartenleiter nicht ohne Stolz. Zwar werde es unter Umständen noch leichte interne Veränderungen in den Teams geben, aber externe Wechsel stehen demnach nicht an. Darüber hinaus soll mit Lars Harzmann ein junger Spieler aus der U19 im Sommer in den Bezirksliga-Kader integriert werden. Mit Denis Cordes wechselt zudem ein Stürmer zu den Lila-Weißen, der ganz gewiss auch bei einigen anderen Klubs im Notizblock stand.

Überragende Torquote

Cordes läuft aktuell noch für die SG Ohlenstedt/Garlstedt auf und führt die Torjägerliste der 1. Kreisklasse Osterholz an. In seinen bisherigen sechs Saisoneinsätzen hat der Stürmer beeindruckende 16 Treffer erzielt. „Denis möchte sich noch mal auf diesem Niveau beweisen“, sagt Jaskosch, der in den Gesprächen mit dem 25-Jährigen aber vor allem von einer anderen Sache angetan war: „Das waren richtig vernünftige Gespräche und ein vorbildliches Miteinander. So wünscht man sich das eigentlich immer.“

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Mit Cordes bekommt Jaskosch eine bedeutsame Alternative für sein Angriffsspiel, die dem Kader mehr Tiefe verleiht. „Genau das brauchen wir dringend. Unser Kader ist nominell zwar ausreichend breit, doch in der Spitze fehlten uns zuletzt ein wenig die Optionen“, sagt Jaskosch. Vor diesem Hintergrund dürfte der Trainer mit großer Freude beobachten, dass einige gestandene aber zuletzt dauerverletzte Akteure die zweite Corona-Zwangspause nutzen konnten, um sich wieder fitzumachen. Spartenleiter Olaf Windhorst zählt auf: „Kevin Rapp nach 18 Monaten Kreuzbandriss, Lars van Bree nach zwölf Monaten Schambeinentzündung, Luca Boschen nach acht Monaten Knöchelverletzung, Jonas Krebs nach komplizierter Kniescheiben-Operation.“

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Rapp, van Bree, Boschen und Krebs – das sind allesamt Akteure, die in Bestform bei den Lila-Weißen auf dem Feld eine ganz tragende Rolle übernehmen können. Zudem kehrt im Sommer wohl auch noch Robin Krüger nach einem auskurierten Knorpelschaden zurück. „Seit ich nach Pennigbüttel zurückgekehrt bin, hatte wir durch Corona noch keine Möglichkeit, uns mal konstant über eine Saison zu entwickeln“, sagt Jaskosch. Das soll spätestens ab Sommer anders werden – und die zahlreichen Zusagen und Rückkehrer sollten dafür eine mehr als solide Basis bilden.

Trainerteam bleibt komplett

So will Jaskosch spätestens zur neuen Saison endlich richtig durchstarten mit seinem Team. Und das bezieht sich ausdrücklich auch auf das Trainergespann. Denn auch im Team hinter dem Team haben alle Protagonisten zugesagt. Neben Chefcoach Jaskosch bleiben demnach auch die Co-Trainer René Thiel und Jan Kleen, Torwarttrainer Filip Rucki, Betreuer Manfred Bullwinkel und Physiotherapeut Artur Mench den Lila-Weißen treu. Und auch Aboubakar „Pepe“ Diomande (ebenfalls ein langjähriger Weggefährte von Jaskosch) sowie Matthias Stelljes haben als Trainerduo der Pennigbütteler Zweiten ihre Zusage für eine weitere Spielzeit gegeben. Ohne Frage: Bei den Lila-Weißen blickt man derzeit äußerst positiv und voller Tatendrang auf die anstehenden Herausforderungen.

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