Eichenstraße in Pennigbüttel

Ein Spielplatz voller Herausforderungen

Da waren unsere Tester schwer begeistert: Der Spielplatz an der Eichenstraße in Pennigbüttel macht Kinderträume wahr.
12.01.2021, 12:49
Lesedauer: 2 Min
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Von Christa Neckermann

Pennigbüttel. Im Osterholz-Scharmbecker Ortsteil Pennigbüttel liegt, hinter den Einfamilien-Grundstücken zwischen „Im Hof“, „Am Klosterhof“ und „Schlehenweg“ ein kleines Wäldchen, und darin ein attraktiver Spielplatz mit vielen Möglichkeiten für kleine Kletterkünstler. Wer mit dem Auto zum Spielplatz fährt, steuert die Eichenstraße an, muss aber in den recht engen, von hübschen Wohnhäusern gesäumten Straßen nach einem Parkplatz suchen. Die Kinder in dem Wohngebiet haben es da einfacher: Sie springen aufs Fahrrad oder gehen einfach zu Fuß.

Der achtjährige Berat und die vierjährige Larin verlieben sich auf den ersten Blick in das Spielplatzgelände. Auf dem scheinbar mitten im Wald liegenden Spielplatz laden ein Rutschturm, Reckstangen, eine Wippe (wieder mit energiedämpfender Autoreifen-Bremse), eine Schaukel mit zwei Schaukelsitzen, eine große Sandkiste, ein Schwebebalken, eine Hängematte und ein Klettergerüst mit vielen Möglichkeiten die Kinder zum Spielen ein.

Auf dem Gelände sind bereits drei andere junge Pennigbütteler dabei, die verschiedenen Möglichkeiten des Klettergerüsts auszuprobieren: Über einen auf Federn angebrachten „Wackelbalken“ gelangen die Kinder auf einen Schwebebalken. Von da aus führt der Weg über ein Seil, wobei die Kinder sich an einem höher angebrachten Halteseil festhalten können. Von dem Seil führt der Kletterpfad über eine Pfahlleiter auf einen höher gelegenen Balancier-Stamm. Auch hier können sich die Kinder an einem Halteseil festhalten, bevor das Klettergerüst zwei neue Möglichkeiten bietet: entweder an Ringen auf die andere Seite schwingen, oder sich über ein Seil entlang hangeln. Die Strecke über die Ringe endet an einem Gerüst, das mit einer Strickleiter, Seilklettergerät und einem großen „Spinnennetz“ ausgestattet ist.

Zwei der jungen Pennigbütteler turnen an den Ringen entlang, als hätten sie bei Tarzan im Urwald Unterricht genommen. Berat will es ihnen unbedingt nachmachen, und schnell hat er den Bogen raus. Larin ist auch von dem Klettergerüst begeistert. Aber sie versucht sich lieber an den fest montierten Seilen und der Strickleiter. Auch der Wackelbalken ist etwas für die Kleine, und wie immer, die Schaukel.

„Guck mal, eine Hängematte!“, macht Berat seine Schwester auf ein weiteres Gerät aufmerksam. In ihr können die beiden nach der aufregenden Kletterpartie ausruhen. „Mama, hier müssen wir unbedingt wieder hin“, meint Berat begeistert. Sein Urteil ist eindeutig: drei Gummibärchen für den Spielplatz an der Eichenstraße in Pennigbüttel. Larin hält sogar die ganze Hand hoch, aber leider können nur drei Gummibärchen verteilt werden. Den Eltern gefällt auch, dass es wieder Sitzgelegenheiten und Mülleimer gibt und der Platz trotz zunehmendem Herbstlaub einen gepflegten Eindruck macht.

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