Spielplatz am Hermann-Löns-Weg im Test Wie gemacht für einen Parcourslauf

Unsere Spielplatzexperten haben eine Schwäche für Parcours. Deshalb gefiel ihnen der Spielplatz am Hermann-Löns-Weg so gut: volle Gummibärchen-Zahl für das Areal in Heilshorn.
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Von Christa Neckermann

Heilshorn. Mit den Spielplatzexperten Hannah (12), Paula (10), Momo und Romy (beide 7) geht es diesmal nach Heilshorn in den Hermann-Löns-Weg. An dem ruhigen Seitenweg/Ecke „Zum Fuchsbau“ in der Ortschaft liegt ein schöner Spielplatz, der vor einiger Zeit mit einem auf einen echten Baumstamm aufgepflanzten Kletterhaus aufgerüstet wurde. Eine Wippe, eine Reifenschaukel sowie eine Sitzschaukel, eine große Sandkiste und eine Hängebrücke vervollständigen das Spielangebot. Natürlich fällt den Mädchen auf, dass auch hier kein Karussell vorhanden ist. „Warum gibt es eigentlich nirgends ein Karussell?“, fragt Paula schon ganz genervt.

Über der Sandkiste ist ein hölzernes Sonnensegel angebracht, das an heißen Sommertagen sicherlich auch nötig ist. Obwohl der Spielplatz in einer Wohngegend mit hübschen Einfamilienhäusern liegt und von viel Grün umgeben ist, fehlt es doch an Schatten auf der Spielfläche. Dafür aber gibt es zwei Bänke für begleitende Erwachsene, freut sich Mama Sarah. Auch Papierkörbe sind vorhanden, und das Gelände macht einen gepflegten Eindruck.

Hannah hat die Idee, einen Parcourslauf über das Gelände zu veranstalten. Zunächst sollen alle auf der Umrandung der Sandkiste balancieren, dann sollen sie die so schön schwingende Hängebrücke überqueren. Im Sauseschritt wird dann der Rutschturm erklommen, wo es gilt, so schnell wie möglich wieder runterzurutschen. Jetzt ab zur Schaukel. Dreimal wird auf der Sitzschaukel geschaukelt, dann dreimal auf der Reifenschaukel. Darauf freut sich besonders Paula!

An der Wippe wird abgeschlagen, und wer dann als schnellster den Papierkorb bei der Bank erreicht, hat gewonnen. Mama Sarah stellt dazu extra die Stoppuhr auf ihrem Handy ein, und los geht es. Unter den Anfeuerungsrufen ihrer Spielkameradinnen macht Romy den Anfang. Vorsichtig balanciert sie über die Sandkistenumrandung, an der Hängebrücke ist sie dann schon schneller, und in Windeseile ist sie oben auf dem Kletterturm. „Ro-my, Ro-my, Ro-my!“ feuern die anderen sie an. Drei Schwünge auf der Sitzschaukel sind kein Problem, aber die Reifenschaukel in Gang zu bringen, macht mehr Mühe. Jetzt noch schnell einen Schlag auf die Wippe und dann zurückflitzen zu Papierkorb und Bank. Romy schafft ihren ersten Durchgang in unter einer Minute. Die anderen Drei haben gesehen, wie Romy es gemacht hat und legen sich mächtig ins Zeug. Zwillingsschwester Momo ist schon sieben Sekunden schneller als Romy, und Paula mit ihren längeren Beinen gar zehn Sekunden. Am schnellsten meistert Hannah den Parcours. Sie braucht alles in allem nur 43 Sekunden dafür.

„Jetzt andersrum!“, schlägt die Mutter vor. Der Start ist nun bei der Wippe, dann wird geschaukelt. Weiter geht‘s auf dem Kletter-Rutschturm, der jetzt über die Rutsche „bestiegen“ wird, dann hinüber zur Hängebrücke und zum Sandkasten. Wieder legen sich alle ins Zeug. Besonders die Schräge der Rutsche bildet eine Herausforderung. Die Treppe des Rutschturms nimmt Paula mutig in zwei Sprüngen, doch Hannah hat abermals am Ende die Nase vorn.

Momo, Romy und Hannah vergeben für den Spielplatz, der für die Kinder der Ortschaft gut zu Fuß oder per Rad erreichbar ist, und an dem Parkmöglichkeiten am Straßenrand zur Verfügung stehen, jeweils drei Gummibärchen.

Paula hingegen merkt kritisch an, dass an der Wippe die dämpfenden Gummistücke an der Wippe und nicht im Boden befestigt sind, was ihr das Wipperlebnis verleidet. „Nur zwei Gummibärchen!“

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