Fußball-Bezirksliga

SV Pennigbüttel ideenlos und pomadig

Die sonst so sichere Defensive des SV „Komet“ Pennigbüttel zeigte sich wider Erwarten unsortiert. Beim TSV Fischerhude-Quelkhorn gab es eine 2:4-Niederlage.
13.09.2020, 21:27
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
SV Pennigbüttel ideenlos und pomadig
Von Dennis Schott

Pennigbüttel. Ideenlos und pomadig. So umschrieb Malte Jaskosch, der Trainer des Fußball-Bezirksligisten SV „Komet“ Pennigbüttel, das Spiel seiner Mannschaft. Damit war vor allem das Spiel nach vorne gemeint. Denn trotz des viel größeren Ballbesitzes brachten die „Kometen“ bei Aufsteiger TSV Fischerhude-Quelkhorn erst dann in der Offensive etwas zustande, als die Partie bereits verloren war. Am Ende stand eine 2:4 (0:0)-Niederlage zu Buche.

„Das war Schlafwagenfußball von uns“, monierte Jaskosch den reichlich uninspirierten Auftritt. Die Gastgeber agierten derweil im Rahmen ihrer Möglichkeiten, standen tief und suchten ihr Heil in langen Bällen nach vorne. Und in Standardsituationen. Für Jaskosch „war klar“, dass der Aufsteiger nur auf diese Weise gefährlich werden konnte. Und so kam es denn auch, die ersten Gegentore resultierten nach Freistößen. „Dabei waren die Tore leicht zu verteidigen“, so Jaskosch. Das 0:1 etwa resultierte aus einem langen Freistoß aus dem Halbfeld. Die sonst so sichere Defensive stand auch bei einem Konter zum 0:3 neben sich, und auch das 0:4 „war ganz schlecht verteidigt“. Immerhin wurde es danach besser. Die Tore durch Kamal Hosseini (80.) und René Thiel (83.) sollten über den insgesamt schwachen Auftritt aber nicht hinwegtäuschen.

Lesen Sie auch

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+