Fußball-Bezirksliga Lüneburg 3

Traumtor leitet Pennigbüttels Niederlage ein

Der SV Komet Pennigbüttel nutzte selbst seine wenigen Chancen nicht und geriet nach einem Traumtor auf die Verliererstraße. Am Ende hieß es 0:2 gegen den TSV Etelsen.
28.10.2019, 11:37
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Traumtor leitet Pennigbüttels Niederlage ein
Von Tobias Dohr
Traumtor leitet Pennigbüttels Niederlage ein

Für Murat Cengiz (weißes Trikot) setzte es mit Pennigbüttel eine 0:2-Niederlage.

Dohr

Etelsen. Ein Sonntagsschuss aus knapp 25 Metern hat den SV Komet Pennigbüttel im Auswärtsspiel beim TSV Etelsen früh auf die Verliererstraße geschickt. Am Ende musste sich die Mannschaft von Trainer Malte Jaskosch dem weiterhin ungeschlagenen Tabellenführer der Fußball-Bezirksliga Lüneburg 3 mit 0:2 (0:1) geschlagen geben. „Du musst deine wenigen Chancen bei einem solchen Spitzenteam einfach nutzen“, brachte Jaskosch das Spiel hinterher auf den Punkt. Und diese Chancen hatten die Lila-Weißen durchaus gehabt.

Zunächst aber rannten die Gäste fast ausschließlich hinterher. Der Spitzenreiter war mit einem offensiven 3-4-3-System ins Spiel gestartet, Jaskosch musste deshalb früh auf den beiden Außenbahnen Korrekturen vornehmen. Zu diesem Zeitpunkt war der erste Treffer allerdings schon gefallen – und was war das für ein Tor? Nach einem mehr als zweifelhaften Freistoßpfiff konnten die „Kometen“ den ersten Ball zunächst abfangen, klärten diesen aber in die Füße von Emrullah Gülalan, der sich aus fast 25 Metern ein Herz nahm und das Spielgerät mit freundlicher Unterstützung des Windes wie an der Schnur gezogen in den Torwinkel beförderte. „Das war ein echter Sonntagsschuss am Samstagnachmittag“, staunte auch Jaskosch.

Nach 15 Minuten fanden die Gäste besser ins Spiel und konnten die Etelser weitgehend vom eigenen Tor fernhalten. Kurz vor der Pause hatte Tim Weinmann dann die Riesenchance auf den Ausgleich. Doch nach einer genauen Flanke von Andreas Lühr legte der SV-Stürmer das Leder noch einmal auf Luca Böschen ab, statt aus Kurzdistanz selbst den Abschluss zu suchen. Böschen schoss über den TSV-Kasten und so ging es mit einem 0:1 in die Pause. Nach Wiederanpfiff hatten die Lila-Weißen dann ihre beste Phase. „Wir sind früher raufgegangen und das hat Etelsen dann wohl auch ein bisschen überrascht“, berichtete Jaskosch. Joshua Zurek traf in der 49. Minute die Latte, der Ausgleich lag kurzfristig in der Luft. Doch die Pennigbütteler nutzten diese Chance nicht und so schlug der Klassenprimus eiskalt zurück. Erneut leitete eine Standardsituation den Treffer ein. Christopher Petzold war nach einem langgezogenen Freistoß zur Stelle und nickte am zweiten Pfosten ein. „Da haben wir kollektiv geschlafen im Abwehrverhalten“, ärgerte sich Jaskosch über seine zu passive Defensive.

In der Schlussphase erhöhten die Gäste das Risiko und liefen so noch in einige Konter. Doch Alexander Krenz, der den beruflich verhinderten Philip Böttjer im Pennigbütteler Tor fehlerlos vertrat, war mehrfach zur Stelle. Am Ende blieb es beim 2:0 des Favoriten. „Man konnte schon gut erkennen, warum Etelsen erst drei Gegentore in dieser Saison kassiert hat“, zeigte sich Jaskosch beeindruckt von der Stabilität der gegnerischen Abwehrreihe.

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