Fußball-Bezirksliga

VSK muss mit einem Unentschieden zufrieden sein

Aus den ersten zwei Spielen der Saison hatte sich der VSK Osterholz-Scharmbeck mehr versprochen. Aber immerhin stand nach dem 1:1 gegen den SV Vorwärts Hülsen der erste Punkt zu Buche.
19.08.2019, 17:25
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von Carsten Spöring
VSK muss mit einem Unentschieden zufrieden sein

Nicht restlos glücklich, aber zufrieden: VSK-Trainer Oliver Schilling.

Tobias Dohr

Osterholz-Scharmbeck. Ein wenig Enttäuschung schwang bei den Bezirksliga-Fußballern des VSK Osterholz-Scharmbeck schon mit, als sie das heimische Stadion im Klosterholz lediglich mit einem 1:1 (1:1) nach 90 Minuten gegen den SV Vorwärts Hülsen verlassen mussten. VSK-Trainer Oliver Schilling versuchte hingegen anschließend ein wenig positive Stimmung zu verbreiten: „Das Unentschieden geht schon in Ordnung.“

Das hätte er nach zwei Dritteln der ersten Halbzeit noch nicht gesagt. Zwar hatte der Gast gleich eine sehr gute Möglichkeit (Maurice Bertram/2.), doch dann geriet der VSK mehr und mehr in Fahrt. Auch wenn das blinde Verständnis noch fehlte, kamen die Platzherren durch gutes Zweikampfverhalten immer wieder in Ballbesitz. Hinten stand zudem eine zumeist sichere Abwehr.

Torversuche erfolgten aber nur aus der Distanz (Tjerk Johannsen/15.; Patrick Hirsch/18.) oder nach Standards (Ali Dag/19.), wie auch Coach Schilling später zugab: „Vorne waren wir nicht so ganz präsent.“ Das erlösende 1:0 fiel dann nach einer sehr schönen Kombination, die Dustin Hirsch aus sieben Metern erfolgreich abschloss (22.). In den Folgeminuten hatte Hülsen Mühe, die gestaffelte VSK-Abwehr zu knacken – nur legten auch die Gastgeber nicht nach.

Als der VSK dann doch einmal den Ball verlor, Hülsens Benjamin Bauer recht unbedrängt in den Strafraum eindrang, wertete der Schiedsrichter den Kontakt mit VSK-Kapitän Tobias Stöhr als Foul. Amer Özer legte sich den Ball auf dem Elfmeterpunkt zurecht und verwandelte zum 1:1 (37.).

Was folgte, umschrieb Oliver Schilling so: „Bis zum Elfmeter war's gut, dann haben wir es uns aus der Hand nehmen lassen.“ Das zeichnete sich schon vor dem Pausenpfiff ab, das setzte sich im zweiten Durchgang fort, als der VSK lange brauchte, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Benjamin Bauer (48.), Max Dirani (50., 57.) und Muhamed Özer hätten auch zur Führung für Hülsen treffen können. Dennis Knecht prüfte dann erstmals ernsthaft SVH-Keeper Bastian Rosilius (58.), der später auch den gefährlichen Freistoß des eingewechselten Björn Husmann zur Ecke lenkte (68.). Auf der Gegenseite musste aber auch noch einmal VSK-Torsteher Malte Vollstedt sein ganzes Können aufbieten (70.).

Als der emsigste VSK-Spieler, Ali Dag, den Platz verließ, war auch spätestens bei der Heimelf die Luft raus. Dennis Knecht hatte zudem ebenfalls Probleme, konnte aber nicht mehr ausgewechselt werden und verdingte sich in der Innenverteidigung. Überpünktlich pfiff der Unparteiische die Partie ab, Tore schien es ohnehin nicht mehr zu geben.

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+