Wünsche aus den Wohngebieten

Osterholzer SPD sammelt Anregungen

DIe SPD in Osterholz-Scharmbeck hat an Haustüren geklingelt, um mehr über Bürgerwünsche zu erfahren. Ein Dauerbrenner neben weiteren scheint die Verkehrssituation in der Bahnhofstraße zu sein.
08.06.2021, 13:46
Lesedauer: 2 Min
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Osterholzer SPD sammelt Anregungen
Von Christian Valek

Osterholz-Scharmbeck. Mitglieder des SPD-Ortsvereins, der Jusos und der SPD-Stadtratsfraktion haben Bürger an der Haustür befragt, was sie beschäftigt. Die Teilnehmer wollten mit der Aktion mehr über Wünsche in Wohngebieten erfahren. Also machten sich die Genossen auf, um sich im Wohnquartier südlich der Handloge, im Bereich Käthe-Kollwitz-Straße und Raaland sowie in Buschhausen und an der Bahnhofstraße umzuhören.

Kristin Lindemann als Vorsitzende der SPD, der Juso-Vorsitzende im Kreis, Frederik Burdorf, und Werner Schauer als Fraktionsvorsitzender der SPD im Stadtrat überreichten eine Liste mit einzelnen Punkten an Bürgermeister Torsten Rohde. Diese möge die Inhalte prüfen und sich für Verbesserungen einsetzen, so die Hoffnung der Sozialdemokraten.

Probleme mit Rollator

Im Gespräch mit den Bürgern habe sie eine ältere Dame besonders beeindruckt, erläutert Kristin Lindemann. Sie hatte sich leidenschaftlich für eine Verbesserung des Pflasters vor dem jüdischen Mahnmal in der Innenstadt eingesetzt. Aufgrund des unebenen Untergrunds sei es ihr nicht möglich, den Fußweg gefahrlos mit ihrem Rollatoren zu überqueren. Sie habe jedes Mal Angst zu fallen, beklagte die Frau. „Für mich ist dies ein typisches Beispiel, warum das Projekt so wichtig ist“, sagt Lindemann. „Ich als junger Mensch ohne Rollator hätte die Problematik nicht wahrgenommen.“

Thema: Stadtzentrum

Thorsten Rohde sicherte der SPD die Umsetzung einer Fußwegbegradigung an der genannten Stelle zu. Zudem versprach er eine weitere Prüfung aller anderen Anliegen. Einige davon seien bereits in Bearbeitung, teilt die SPD dazu mit. Viele weitere Wünsche drehten sich um Reparaturen von maroden Sitzbänken, das Beheben von Schäden an Fußwegen und Straßen, bessere Grünpflege und die Gestaltung sicherer Wege zur Grundschule und Kita beispielsweise in Buschhausen. Die meist genannten Themen hatten auch mit der Gestaltung des Stadtzentrums zu tun. Der Leerstand lade nicht gerade zum Verweilen und Bummeln ein, sei zu hören gewesen.

Die Osterholz-Scharmbecker wünschten sich eine lebhafte Innenstadt, die attraktiv für neue Geschäfte und alle Generationen ist, lässt die SPD mitteilen. Eine klare Beschilderung, der Bau von Radtrassen und die Regelung der „Gefahrensituation in der Bahnhofstraße“ seinen dringend nötig. Auch die Anpassung und höhere Frequentierung des öffentlichen Personennahverkehrs gehörte zu den zentralen Forderungen.

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