Sichere Wasserversorgung

Am 22. März ist Weltwassertag

Osterholzer Stadtwerke und der Wasser- und Abwasserverband Osterholz (WAV) machen auf die Bedeutung von Trinkwasser aufmerksam. Gerade in Krisenzeiten sei das von Bedeutung, heißt es.
22.03.2021, 05:07
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Von Christian Valek

Osterholz-Scharmbeck. Die Osterholzer Stadtwerke und der Wasser- und Abwasserverband Osterholz (WAV) machen in einer gemeinsamen Erklärung auf den Weltwassertag am 22. März aufmerksam. Im Mittelpunkt stehe an diesem Tag die Bedeutung von Trinkwasser - gerade auch in Krisenzeiten. "Vor einem Jahr ist das Bewusstsein für das Händewaschen deutlich gestiegen“, betont Verbandsgeschäftsführer Arno Seebeck vom WAV.

Beide Unternehmen lassen mitteilen, dass sich Bürger auch in Krisenzeiten auf "die Versorgung mit Trinkwasser in bester Qualität" sowie auf eine zuverlässige Entsorgung von Abwasser verlassen könnten. Allerdings blicke man mit Besorgnis auf lang anhaltende Trockenperioden und Starkregen-Ereignisse: "Wir müssen bewusster damit umgehen, unsere Infrastruktur klimarobuster machen und für die folgenden Generationen zukunftsorientiert weiterentwickeln“, erklärt Christian Meyer-Hammerström als Geschäftsführer der Stadtwerke mitteilen. „Wasser ist eine begrenzte Ressource“, bekräftigt Wolfgang Heeger als designierter neuer WAV-Verbandsgeschäftsführer.

In den vergangen drei Jahren sei die Wasserversorgung bundesweit immer dann an ihre Liefergrenzen gekommen, als an heißen Sommertagen zahlreiche Rasensprenger jeweils bis zu 800 Liter Wasser pro Stunde im Garten versprühten. Auch seien immer mehr Gartenpools mit Trinkwasser befüllt worden. Der Wasserverbrauch habe in den Spitzenzeiten bis zu 70 Prozent über den Normalwerten gelegen. Dieses führte zu einer enormen Belastung der Netze, Aufbereitungsanlagen und Grundwasserressourcen.

Durchschnittlich verbraucht in Deutschland jeder Mensch am Tag rund 124 Liter Wasser, wie es in der Pressemitteilung weiter heißt. Vor 30 Jahren seien es täglich 145 Liter pro Person gewesen. Der Großteil des heutigen Verbrauchs, nämlich 63 Prozent, werde für die Körperpflege (Duschen, Baden, Waschen) und die Toilettenspülung genutzt. Nur etwa fünf Liter am Tag nutze der Verbraucher zum Kochen und Trinken.
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