Zeitzeuge Ulrich Marahrens Eine Kindheit in der alten Pfarrei

Vor dem Hintergrund des Innenstadtumbaus werden die Karten für die frühere Superintendentur neu gemischt. Ulrich Marahrens, dort aufgewachsen, wünscht sich, "dass wieder Leben ins Haus kommt".
29.01.2022, 05:00
Lesedauer: 5 Min
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Von Michael Schön

Osterholz-Scharmbeck. Ulrich Marahrens geht voraus in einen der acht leeren Räume des Obergeschosses, strebt schnurstracks zum Fenster, das freie Sicht auf die Kirchenstraße gewährt. Man kann über den Spielplatz hinweg in die Fußgängerzone blicken. „In meiner Kindheit war das eine Hauptverkehrsachse, die auch von sehr vielen schweren Lastwagen befahren wurde“, erinnert sich der heute 73-jährige Pastor im Ruhestand. Heute kaum mehr vorstellbar, so wie man auch einiges an Fantasie aufbringen muss, um sich auszumalen, wie sich in diesem seit Langem fast gänzlich ungenutzten Gebäude das pralle Leben einer Großfamilie abgespielt haben muss. Ulrich Marahrens hat dort seine Kindheit verbracht, mit Vater, Mutter, sieben Brüdern und einer Schwester.

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