Freundeskreis Ritterhuder Lichtspiele

Ausgezeichnetes Kuschelkino

Zum dritten Mal bereits wurde der Freundeskreis Ritterhuder Lichtspiele ausgezeichnet - für die Gestaltung eines „hervorragenden Jahresfilmprogramms, Kategorie nichtgewerbliches Filmtheater“.
24.09.2018, 16:55
Lesedauer: 2 Min
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Von Christa Neckermann
Ausgezeichnetes Kuschelkino

Die Vier vom Kino vor der Ankündigung des Films "Die Drei von der Tankstelle" im Ritterhuder Kuschelkino: Roland Saade, Ilse Wöhler, Ilse Okken und Ute Meyer-Rieke.

Neckermann

Ritterhude. Dass Ritterhude so lebenswert ist, liegt sicher auch an den Lichtspielen im Hamme-Forum. Das zumindest pflegen Stammgäste des kleinen Lichtspielhauses zu versichern.

Seit nunmehr sieben Jahren führt der „Freundeskreis Ritterhuder Lichtspiele“ das Kino – mit soviel Erfolg, dass die Ehrenamtlichen in diesem Jahr zum dritten Mal ausgezeichnet wurden: mit dem Preis der Nordmedia für die Gestaltung eines „hervorragenden Jahresfilmprogramms, Kategorie nichtgewerbliches Filmtheater“. Er war mit 750 Euro dotiert.

Im vergangenen Jahr verwendeten die Ehrenamtlichen diesen Preis für ein Stummfilmkonzert mit Klavierbegleitung, das großen Anklang fand, für dieses Jahr steht die Verwendung des Preisgeldes noch nicht fest.

Die Ehrenamtlichen – das sind Holger Ewald vom Hamme-Forum, Karsten Koll, Ute Meyer-Rieke, Ilse und Rolf Okken, Roland Saade und Ilse Wöhler, die sich von Filmauswahl und Filmrechte über Kartenabriss und Staubsaugen um alles kümmern, was hinter den Kulissen eines Kinos so zu erledigen ist. Dabei kommen sie immer wieder auf neue Ideen, um den Filmfreunden einen unvergesslichen Abend zu bereiten. Das fängt beim Schokotäfelchen an, das jeder Kinobesucher zur Kinokarte dazu bekommt, reicht über die Filmwunschbox, in der die Zuschauer ihre Lieblingswünsche hinterlegen, bis hin zu der Möglichkeit, das Kino für private „Heimvorführungen“ nach Absprache mit dem Hammeforum mieten zu können. Oder die spontane Ehrung des 500. Kinobesuchers. Dienstags und mittwochs laufen in den beiden Kinosälen, von denen der eine 56, der andere 29 Personen Platz bietet, handverlesene Kinostücke, jeweils am letzten Freitag des Monats stehen besondere Filme auf dem Programm. Und das alles wird für sechs Euro Eintritt geboten.

Auch die Schulkinowoche im März ist inzwischen zu einer beliebten Veranstaltung geworden, die immer mehr Interessenten findet. „Im März 2019 werden wir „Ritter Rost op Platt“ zeigen können“, freut sich Ilse Wöhler, die sich um die Aufführungsrechte kümmert. Auch das Film-Weihnachtsmärchen „Plötzlich Santa“, Aufführungstermin ist der 29. November, ist ein echter Hingucker. Ab dem 17. Dezember kommt die neue Version von Jim Knopf und Lukas, dem Lokomotivführer, auf die Leinwand. „Dafür können sich Schulen und Kindergärten gern noch bei uns anmelden“, wirbt Ute Meyer-Rieke.

Stolz sind die Organisatoren auch auf die nächsten Freitagsfilme: Am 28. September kommt der Klassiker „Die Drei von der Tankstelle“ aus dem Jahr 1930 auf die Leinwand. Am 26. Oktober erlebt der Engel Damiel den „Himmel über Berlin“, und am 30. November ist Anthony Quinn in „Alexis Sorbas“ zu sehen. Allen Freitagsfilmen ist gemein, dass eine Verlosung stattfindet, bei der Bücher, Wein, Pralinen oder auch mal eine CD mit Filmmusik einen neuen Besitzer finden.

Im Dezember findet am dritten Advent das adventliche Weihnachtsfrühstück mit Film statt – auch dafür bitten die Organisatoren um Anmeldung. Für Dienstag und Mittwoch, 25. und 26. September, können die Filmfans etwas Besonderes genießen: „Das Prinzip Montessori – Die Lust am Selberlernen“, und „Madame – nicht die feine Art“ startet jeweils um 20.15 Uhr in den Ritterhuder Lichtspielen – der Zugang ist, umbaubedingt, vom hinteren Parkplatz aus möglich.

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