Temporärer Freizeitpark

An der Hamme in den Hochseilgarten

Eigentlich organisiert Björn Eggers mit seinem Team Feste aller Art. Straßen-, Sommer- und Firmenfeiern sind allerdings in dieser Zeit nicht möglich. Daher setzt Eggers nun auf den temporären Freizeitpark.
29.07.2020, 05:00
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An der Hamme in den Hochseilgarten
Von Brigitte Lange
An der Hamme in den Hochseilgarten

Klettern in Sichtweite der Hamme? Der temporäre Freizeitpark "Eggi-Kinderland" macht es möglich. Vom 31. Juli bis zum 3. August kommt Björn Eggers mit seinen Spielstationen zum Hamme-Forum.

FOTOS: Björn Eggers

Ritterhude. Viele Familien sind in diesem Sommer nicht verreist und wünschen sich Abwechslung: In Ritterhude bietet sich nun die Gelegenheit dazu: Ab Freitag, 31. Juli, bis einschließlich Montag, 3. August, verspricht der „temporäre Freizeitpark“ von Eggers Eventservice allen Kindern und Jugendlichen im Alter von drei bis 16 Jahren Spiel, Spaß und Vergnügen auf dem Parkplatz am Hamme-Forum in Ritterhude.

„Wir wollen so viel ermöglichen wie möglich“, erklärt die Chefin des Hamme-Forums, Regine Schäfer, auf Nachfrage der Redaktion. Björn Eggers, Inhaber des Eventsevice, hatte sich mit seiner Idee an die Geschäftsführerin der Ritterhuder Tourismus und Veranstaltungen (RTV) GmbH gewandt. Da er in der Vergangenheit mit dem Hammefest- und dem Schützenverein zusammengearbeitet und sein „temporärer Freizeitpark“ am Steinhuder Meer Premiere gefeiert hatte, ließ sich Schäfer überzeugen. „Mir war wichtig, dass schon Erfahrungen mit dem neuen Angebot gesammelt wurden“, sagt sie und meint: „Gerade für Kinder ist der Freizeitpark im Sommer doch eine durchaus gute Sache.“ Das nötige Hygiene- und Abstandskonzept für den Veranstaltungsort an der Hamme hätten sie dann gemeinsam erarbeitet und vom Gesundheitsamt des Landkreises genehmigt bekommen.

Für Björn Eggers ist der temporäre Freizeitpark eines von drei neuen Standbeinen, mit denen er die Corona-Krise meistern will. „Eggers Eventservice gibt es inzwischen seit zehn Jahren“, sagt er. Eigentlich stellt Eggers Firmen-, Sommer-, Straßen- und andere Feste für die Gastgeber auf die Beine. Dafür stellt das Unternehmen auch die Ausstattung zur Verfügung: vom Bierzelt übers Catering bis hin zu Glücksrad, Hüpfburg, Kletterwand, Rodelbahn und vieles mehr.

Allerdings gibt es coronabedingt gerade keine Feste zu feiern. Zu groß ist die Gefahr, dass sich das Virus dadurch wieder stark verbreiten könnte. Deshalb seien sie auf die Idee verfallen, alternativ Auto-Kinos, Auto-Konzerte und den temporären Freizeitpark anzubieten. Denn solche Vergnügungsparks dürfen inzwischen wieder öffnen. Auf die Idee war der Firmen-Chef im Süden der Republik gekommen. „In Bayern gibt es das bereits“, erzählt Björn Eggers.

Der Unterschied zu seinem bisherigen Firmenkonzept: Während die Zahl der Besucher beim Besuch eines Festes nicht zu steuern ist, kann bei einem temporären Freizeitpark die Gästezahl begrenzt werden. „Wir steuern den Zulauf über Anmeldungen“, erklärt Björn Eggers. Außerdem achteten 15 Mitarbeiter darauf, dass die Besucher die Hygiene- und Abstandsregeln einhalten. Für eine Attraktion wie den Hochseilgarten bedeute dies beispielsweise, dass er von maximal fünf Kindern gleichzeitig ausprobiert werden kann.

Um die Zahl der Besucher zu steuern, haben Björn Eggers und sein Team den Tag in zwei Zeitfenster eingeteilt. Beide betragen jeweils 3,5 Stunden. Das eine beginnt um 11 Uhr und geht bis 14.30 Uhr, während das andere um 14.30 Uhr startet und um 18 Uhr endet. Für diese Zeiträume können sich die Besucher übers Internet anmelden und anschließend vor Ort die aufgebauten Attraktionen „nach Herzenslust“ erproben. Denn so gelte für das Gelände zwar eine „Einbahnstraßen-Regelung“. Aber diese Strecke können die Gäste laut Eggers so oft in ihrer gebuchten Zeit ablaufen, wie sie wollen.

Zu den Spielstationen, die in Ritterhude aufgebaut werden, gehören nach Worten des Veranstalters unter anderem ein Tigerenten-Rodeo, ein Kinder-Hochseilgarten, eine Kletterwand, ein Bungee-Trampolin, ein Spielmobil, ein Karussell sowie eine 25-Meter-Speed-Tubingbahn und ein Freefall-Sprung sowie das Pirates Adventure. „Da ist für jeden Geschmack etwas dabei“, verspricht er. Damit niemandem zwischendurch Kraft und Puste ausgehen, gebe es im „Eggi-Kinderland“ auch Getränke und Speisen. Aus diesem Grund dürften die Besucher allerdings auch kein selbst mitgebrachtes Essen verspeisen, erklärt Eggers.

Die Karte inklusive Nutzung aller Spielstationen kostet pro Kind zehn Euro. Erwachsene haben freien Eintritt. Die notwendige vorherige Online-Buchung läuft über die Internet-Adresse www.eggi-kinderland.de.

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