Tischtennis-Verbandsliga Die Stunde der Ritterhuder Ersatzspieler

Dank eines 9:3-Heimsieges über den Vorletzten MTV Jever II befindet sich die TuSG Ritterhude in der Tischtennis-Verbandsliga Nord auf einem guten Weg in Richtung Klassenerhalt.
18.03.2019, 18:29
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von Karsten Hollmann

Ritterhude. Dank eines 9:3-Heimsieges über den Vorletzten MTV Jever II befindet sich die TuSG Ritterhude in der Tischtennis-Verbandsliga Nord auf einem guten Weg in Richtung Klassenerhalt. Nach einem schwachen Start in die Rückrunde fiel bei den Hausherren neben Lars Hausmann auch noch kurzfristig Kapitän Frank Mühlmann mit muskulären Problemen im Rückenbereich aus.

„Glücklicherweise standen uns mit Maxime Meger und Andreas Kauert aus der Landesliga-Reserve hervorragende Ersatzleute zur Verfügung“, frohlockte Mühlmann. Beim Gast fehlte unter anderem der weißrussische Spitzenspieler Rastsislaw Zhadzko. „In dieser Konstellation hatten wir nun schon vor dem Anpfiff die Favoritenrolle inne und kamen auch hervorragend aus den Startlöchern“, teilte Frank Mühlmann mit. Die Gastgeber fuhren alle drei Doppelpunkte ein. Am spannendsten machten es dabei Binder/Pankow. „Diese besannen sich aber rechtzeitig darauf, mehr mit Spin zu agieren“, so Mühlmann. André Binder legte gegen den erst 13-jährigen Kaderspieler Justus Lechtenbörger nach. „Besonders mit kurzen Bällen und auf der passiven Rückhandseite lenkte unser Spitzenspieler das Match in seine Richtung“, berichtete Frank Mühlmann. Parallel erlebte Jens Schlake gegen Jevers Mathis Kohne eine Achterbahnfahrt. Zwei Sätze lang chancenlos kämpfte sich der Ritterhuder zurück und hatte im fünften Abschnitt auch dank des einen oder anderen Netzballs vier Matchbälle in Serie. Kohne drehte den Spieß aber noch zu einem 16:14 um. Siegfried Wagner stellte jedoch den alten Abstand wieder her. „Sein Gegner Hendrik Hicken besaß gegen Siegfrieds Materialspiel nicht die nötige Ausdauer“, ließ Mühlmann wissen. Ritterhudes Stefan Pankow musste aber eine vermeidbare Fünfsatzniederlage wegstecken. „Zeitweise versuchte es der Aufschlagspezialist zu sehr mit der Brechstange“, so Frank Mühlmann.

Im unteren Paarkreuz besorgten die TuSG-Joker Maxime Meger und Andreas Kauert dann eine beruhigende 7:2-Führung. „Meger war dem erfahrensten Jeveraner, Carsten Nagel, in allen Belangen überlegen. Dieser musste Mitte des zweiten Satzes wegen Rückenproblemen sogar aufgeben“, informierte Mühlmann. Am Nachbartisch machte sich Andreas Kauert gegen Abwehrspieler Erik Mast das Leben selbst schwer. Kauert wehrte jedoch mit einem starken Rückhandball einen Matchball im fünften Satz ab und setzte sich noch durch. Schlake und Wagner machten den Sieg schließlich perfekt.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+