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Ein Känguru im Dachsbau: Ritterhude Badgers holen australischen Trainer

Nachdem der juristische Kampf um den Ligaverbleib erfolgreich verlaufen ist, rückt nun das Sportliche bei den Ritterhude Badgers wieder in den Vordergrund.
20.02.2020, 15:15
Lesedauer: 1 Min
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Von Jan-Henrik Gantzkow
Ein Känguru im Dachsbau: Ritterhude Badgers holen australischen Trainer

Zwei, die sich blendend verstehen: Badgers-Headcoach Benjamin Crljenkovic (links) und Christos Lambropoulos.

Michi Berner

Ritterhude. Wenn in den vergangenen Wochen über die Ritterhude Badgers gesprochen wurde, dann ging es zumeist um den drohenden Lizenzentzug und den juristischen Kampf um den Ligaverbleib. Nachdem dieses Thema vorerst geklärt werden konnte, rückt endlich wieder das Sportliche in den Fokus. Und da können die American Footballer ziemlich positive Neuigkeiten vermelden.

Erstmals in der Vereinsgeschichte konnte mit Christos Lambropoulos ein hauptamtlicher Trainer verpflichtet werden – einer, der noch dazu über eine durchaus beeindruckende Vita verfügt. Trotz seiner gerade einmal 29 Jahre hat der Australier nicht nur in seinem Heimatland schon Erfahrungen auf hohem Niveau gesammelt, auch in Deutschland ist er längst kein Unbekannter mehr. So stand Lambropoulos, der auch einen griechischen Pass besitzt, zuletzt in Diensten des traditionsreichen Erstligisten Düsseldorf Panther. In Ritterhude soll er nicht nur als Defensive-Coordinator der Herrenmannschaft fungieren, sondern als Cheftrainer der Jugend auch neue Talente entwickeln.

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„Christos ist ein echter Football-Freak. Sport ist seine große Passion. Wir freuen uns sehr, dass es geklappt hat“, freut sich Headcoach Benjamin Crljenkovic über den Neuzugang. Doch nicht nur wegen seiner Expertise passt der footballverrückte Lambropoulos perfekt zu den Hammestädtern. „Er ist ein offener und sehr wissbegieriger Typ. Er versteht die deutsche Mentalität und es macht einfach Spaß, sich mit ihm zu unterhalten“, so Crljenkovic. Bereits in dieser Woche wird der neue Übungsleiter voll einsteigen und dabei helfen, die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen. Neben diesem wichtigen Transfer müssen die „Dachse“ aber auch zwei schmerzhafte Abgänge verzeichnen: Mit Til Sander und dem letztjährigen Topscorer Tammo Vroom verlassen zwei absolute Leistungsträger den Club in Richtung Oldenburg. Umso wichtiger, dass die Badgers diese Verluste durch eine gute Jugendarbeit auffangen – den richtigen Mann dafür scheinen sie immerhin schon einmal gefunden zu haben.

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