Tischtennis-Verbandsliga Ex-Doppel-Weltmeister Fetzner kommt

Saisonstart in der Tischtennis-Verbandsliga: Bei der TuSG Ritterhude erwarten sie mit Spannung vor allem die Duelle mit Aufsteiger Oldenburg: Der hat den Doppel-Weltmeister von 1989 verpflichtet.
13.09.2018, 18:52
Lesedauer: 2 Min
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Von Christian Thiemann

Ritterhude. Das werden zwei richtige Kracher, die auf die Tischtennisspieler der TuSG Ritterhude zukommen. Der Verbandsliga-Aufsteiger Oldenburger TB hat mächtig aufgerüstet und mit Steffen Fetzner den Doppel-Weltmeister von 1989 verpflichtet. „Die Spiele werden absolute Highlights“, meint auch TuSG-Kapitän Frank Mühlmann, der mit seiner Mannschaft wieder eine Saison wie die vergangene anpeilt, auch wenn der Auftakt leichter sein könnte.

Nach dem Abstieg aus der Oberliga sah es vor zwei Jahren zunächst gar nicht gut aus für die TuSG, der ein weiterer Abstieg drohte. Nachdem der Gang eine Etage tiefer jedoch verhindert worden war, fingen sich die Hammestädter und realisierten den Klassenerhalt in der letzten Spielzeit deutlich früher. Platz sechs soll auch in der kommenden Saison, die Sonntag beim VfL Westercelle startet (11 Uhr), der Maßstab sein.

Einer, der dabei nun regelmäßig mithelfen soll, ist Jens Schlake. Der letztjährige Neuzugang der Landesliga-Mannschaft hat nun den Sprung ins Oberhaus geschafft und wird dank einer überragenden Saison gleich an Position zwei starten. Seine Rückenprobleme gehören der Vergangenheit an, sodass der Vorhand-Topspin-Spieler wieder voll angreifen kann und mit seinem Tempo für den einen oder anderen Punkt sorgen soll. „Er spielt sehr schnell und hat großes Ballgefühl“, freut sich Mitspieler Mühlmann. Im Umkehrschluss wird Sebastian Heimbrock die Mannschaft dagegen gen Landesliga verlassen. Nach seiner zweiten Vaterschaft will er etwas kürzertreten und wird nur noch im zweiten Team zum Einsatz kommen.

Einer, der schnell und oft für Ersatz in der Verbandsliga sorgen könnte, steht zudem in den Startlöchern. Maxime Meger wechselt vom Neurönnebecker TV an die Hamme und verstärkt vorerst die zweite Mannschaft, will sich aber für höhere Aufgaben empfehlen. „Er ist jung und immer heiß, Ersatz zu spielen“, freut sich Mühlmann, der viel mehr als einen Mittelfeldplatz in der Tabelle nicht erwartet: „Ich hoffe einfach, dass wir frühzeitig zwei bis drei Teams abhängen und die Saison dann entspannt ausklingen lassen können.“

Neben dem Oldenburger TB, der mit aller Macht nach oben will, gilt auch der FC Hude I als ein Kandidat für die Meisterschaft. Mit dem Oberliga-Absteiger bekommt es Ritterhude schon am zweiten Spieltag zu tun, weshalb Mühlmann von einem harten Auftakt spricht: „Wir werden natürlich trotzdem alles versuchen.“ Beim ersten Spiel in Westercelle wird zudem Lars Hausmann privat verhindert ausfallen. Für ihn rückt Jörg Hoffmann aus der dritten Formation nach, weil die Landesliga-Truppe selbst zeitgleich aktiv ist. „Wir können uns also nicht frei bedienen“, gibt Mühlmann zu bedenken.

Dabei war es in der vergangenen Spielzeit vor allem der starke Start, von dem die TuSG Ritterhude so profitiert hatte. Stark genug dürften die Hammestädter auch in diesem Jahr sein, um die Klasse zu halten. Zu mehr als einem Platz im Mittelfeld dürfte es allerdings nicht reichen, dafür ist die Konkurrenz schlicht zu stark und zu namhaft. „Fetzner wird uns auch mit seinen 50 Jahren noch durch die Halle jagen“, ist sich Frank Mühlmann sicher. Trotzdem fiebert die TuSG den Duellen mit dem Altmeister entgegen. Auch wenn es wohl nicht zu Punkten gegen diese übermächtigen Gegner reicht. Mühlmann: „Die müssen wir woanders holen.“

TuSG Ritterhude: Andre Binder, Jens Schlake, Siegfried Wagner, Lars Hausmann, Stefan Pankow, Frank Mühlmann.

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