33. Ritterhuder Sportwoche Komet braucht noch einen Punkt

Dank eines Last-Minute-Treffers von Ismail Zivoli hat der SV Grohn vorzeitig das Halbfinale erreicht. Der Bremer Landesligist kann in der Gruppe B dem Spieltag am Donnerstag entspannt entgegensehen.
24.07.2019, 20:22
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Komet braucht noch einen Punkt
Von Tobias Dohr

Ritterhude. Dank eines Last-Minute-Treffers von Ismail Zivoli hat der SV Grohn bei der 33. Ritterhuder Sportwoche vorzeitig das Halbfinale erreicht. Der Bremer Landesligist kann in der Gruppe B dem abschließenden Spieltag an diesem Donnerstag entspannt entgegensehen – ganz im Gegensatz zum SV Komet Pennigbüttel. Die Lila-Weißen setzten sich zwar gegen den ASV Ihlpohl erwartungsgemäß durch, sind aber trotzdem noch nicht sicher im Halbfinale.

SV Komet Pennigbüttel – ASV Ihlpohl 2:0 (1:0): „Ihlpohl hat das wirklich gut gemacht und hätte ein Tor verdient gehabt“, zollte Pennigbüttels Trainer Malte Jaskosch dem Gegner hinterher Respekt. In der Tat wehrte sich das Team von ASV-Trainer Günter Saße nach Kräften und machte dem zwei Ligen höher spielenden Favoriten das Leben lange Zeit schwer. Beinahe wären die Gelb-Roten sogar in Führung gegangen, doch der frei aufs Tor zulaufende Tom Bloch scheiterte an Komets Keeper Phillip Böttjer (21.). Auf der anderen Seite machte es Jonas Krebs besser. Der Pennigbütteler Neuzugang war mit einem abgefälschten Distanzschuss aus halbrechter Position erfolgreich (26.). Die Lila-Weißen ließen zudem zwei, drei weitere Halbchancen liegen. Nach Wiederanpfiff verflachte die Partie vor allem spielerisch. Während sich der Underdog aus Ihlpohl naturgemäß auf das Verteidigen beschränkte, fand der Bezirksligist kaum spielerische Lösungen gegen den tiefstehenden Gegner. So war es fast zwangsläufig ein weiterer Distanzschuss, der für die Entscheidung sorgte – allerdings einer der Marke „Tor des Monats“.

Luca Boschen, ein weiterer Neuzugang in Reihen der „Kometen“, fasste sich aus fast 30 Metern ein Herz und hämmerte das Leder in den Torwinkel (56.). „Wir haben uns wirklich sehr schwergetan heute“, fand Malte Jaskosch wenig Positives im eigenen Spiel. Ganz anders sah das bei Günter Saße aus: „Wir haben uns hier heute gut verkauft, da können wir wirklich zufrieden mit sein.“

SV Grohn – 1. FC Osterholz-Scharmbeck 1:0 (0:0): Zwei grundverschiedene Halbzeiten brachte die zweite Partie des Abends. Zerfahren und chancenarm vor der Pause, turbulent und chancenreich nach Wiederanpfiff. Die einzige echte Gelegenheit in der ersten Hälfte hatten die Weinroten aus der Kreisstadt. Thomas Podstawski scheiterte jedoch freistehend aus elf Metern am Grohner Schlussmann Dennis Magull, der eigentlich ein Feldspieler ist.

Die feldüberlegenen Nordbremer münzten ihr optisches Übergewicht nach Wiederbeginn dann auch zunehmend in Chancen um – allerdings wurden sieben oder acht Angriffe schon im Ansatz wegen Abseitsstellungen zurückgepfiffen. Zwei vermeintlichen Treffern durch Gezim Bullari und Jannis Kurkiewicz wurde ebenfalls die Anerkennung verwehrt. Weitere gute Möglichkeiten ließen Michael Busche und erneut Kurkiewicz liegen. So dauerte es bis zur vorletzten Minute, ehe die „Husaren“ doch noch jubeln durften. Ismail Zivoli tankte sich über rechts durch zwei Gegenspieler durch und traf zum alles in allem verdienten Siegtreffer ins kurze Eck. Unschöne Schlussnotiz: Grohns Michael Busche ließ sich nach dem Treffer zu einem unsportlichen und provozierenden Jubel hinreißen und sah von Schiedsrichter Chris Barnick die Rote Karte.

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Zur Sache

Pupat wechselt nach Pennigbüttel

Fußball-Bezirksligist SV Komet Pennigbüttel hat einen weiteren Neuzugang für die kommende Spielzeit an Land gezogen. Die Lila-Weißen sicherten sich die Dienste von Eike Pupat. Der 27-Jährige, zuletzt viele Jahre Kapitän beim ATSV Scharmbeckstotel, hatte nach der Auflösung der ersten Herren des ATSV zuletzt bei mehreren Klubs reingeschnuppert. Nun fiel die Wahl auf den SV Komet. Der Pass ist bereits in Pennigbüttel, im Ritterhuder Sportwochenspiel gegen den ASV Ihlpohl mischte Pupat bereits mit seinen neuen Kollegen mit.

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