Fußball-Landesliga Lüneburg Nichts geht mehr für die TuSG Ritterhude

Nun ist die TuSG Ritterhude auch rein rechnerisch nicht mehr vom Abstieg zu retten. Beim SV Eintracht Lüneburg gab es trotz Führung eine 1:5-Niederlage.
14.04.2019, 20:07
Lesedauer: 2 Min
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Von Karsten Hollmann

Ritterhude. Die TuSG Ritterhude ist nach einer 1:5 (1:1)-Schlappe beim SV Eintracht Lüneburg auch rein rechnerisch nicht mehr in der Fußball-Landesliga zu retten. David Mehl mit einem Dreierpack sowie Lennart Holzhütter mit einem Doppelpack besiegelten den Abstieg der Hammestädter. Somit kann sich der Letzte nun voll und ganz der Vorbereitung auf die neue Saison in der Bezirksliga 3 widmen.

„Wir haben aber in Lüneburg 55 Minuten guten Fußball gespielt und hätten durchaus eine Pausenführung verdient gehabt“, versicherte TuSG-Coach Torsten Just. Seine Schützlinge hielten sich an die Vorgaben und störten den Favoriten früh. Nach 18 Minuten trug die Tatktik auch Früchte. Nach einem langen Ball von Patrick Brouwer drang Tobias Böttcher in den Lüneburger Strafraum ein. Nach einem Foul an „Michel“ Böttcher verwandelte Patrick Brouwer den fälligen Elfmeter sicher zum 1:0 für das Schlusslicht. In der Folgezeit zog sich der Gast weiter zurück und ließ den Gegner kommen. „Dabei hat Lüneburg in der Offensive kaum etwas zustandegebracht“, teilte Just mit. Dennoch glichen die Hausherren kurz vor der Pause zum 1:1 aus. Ritterhudes Torsteher Hendrik Schulz verließ ein wenig zu zögerlich seinen Kasten und wurde von David Mehl überlupft. „In dieser Situation wäre Hendrik besser in seinem Kasten geblieben“, urteilte Torsten Just.

In den ersten zehn Minuten nach dem Wiederanpfiff verkaufte sich der Außenseiter aber weiterhin recht ordentlich. Doch dann stand Hendrik Schulz erneut im Mittelpunkt. Wieder eilte er aus seinem Gehäuse heraus, wieder hob David Mehl die Kugel im Anschluss über ihn hinweg - 1:2. „Wenn Hendrik rauskommt, muss er auch voll durchziehen“, meinte Coach Just.

Dann ging alles sehr schnell. Lennart Holzhütter erhöhte nur 60 Sekunden später auf 3:1. Mit seinem frisch getankten Selbstbewusstsein gelang Holzhütter auch noch mit einem Seitfallzieher das sehenswerte 4:1 (61.). „Da kam dann aber auch mal wieder alles zusammen“, beklagte sich Just. Er war auch gezwungen, Can Kur und Niklas Tröger verletzungsbedingt vorzeitig auszuwechseln. So musste der angeschlagene Mirko Gatz noch für 55 Minuten ran, wenngleich er nur für einen Kurzeinsatz vorgesehen war. Kurz vor dem 4:1 vergab Tobias Böttcher, der am gegnerischen Schlussmann scheiterte, noch eine gute Gelegenheit, ehe der Endstand fiel. Maik Tiganj verzog zudem noch einmal aus aussichtsreicher Position. Just: „Ich muss noch ergründen, warum sich bei uns nach einem Gegentor immer irgendetwas ausklinkt.“

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