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Ritterhudes Miriam Mejri sticht hervor

Die TuSG Ritterhude hat den Wettkampf in der Weserliga II der Gerätturnerinnen beim TV Schwanewede mit 204,30 Punkten zu ihren Gunsten entschieden.
18.12.2019, 14:39
Lesedauer: 2 Min
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Von Karsten Hollmann
Ritterhudes Miriam Mejri sticht hervor

Antonia Müller von der TuSG Ritterhude setzte sich im Wettkampf gegen den TV Schwanewede durch.

Maximilian von Lachner

Schwanewede/Ritterhude. Die TuSG Ritterhude hat den Wettkampf in der Weserliga II der Gerätturnerinnen beim TV Schwanewede mit 204,30 Punkten zu ihren Gunsten entschieden. „Der Wettkampf lief spannend und sehr ruhig ab“, bilanzierte Schwanewedes Trainerin für die Pflichtstufen, Angelika Kulke. Ihre Formation verzeichnete 190,05 Zähler.

„Rijalda Tiganj turnte das erste Mal mit, konnte aber nicht in die Wertung mit eingerechnet werden“, teilte Kulke mit. Ihre Schwester Milena Tiganj kam hingegen immerhin mit drei Übungen in die Wertung und war mit insgesamt 48,30 Punkten auch die beste Aktive bei den Gastgeberinnen in der Sporthalle an der Waldschule in Schwanewede. Mit 12,10 Zählern überzeugte Milena Tiganj dabei vor allem am Schwebebalken. Aber auch am Boden legte sie mit 13,05 Punkten die stärkste Übung ihrer Mannschaft an den Tag.

Ihre zwölf Punkte am Sprung wurden aber noch von ihren Teamkolleginnen Estelle Gabriel (12,10) und Malin Helmke (12,05) überboten. Gabriel wies dabei mit einer Pflichtstufe (P) 4 den geringeren Ausgangswert im Vergleich zu Malin Helmke auf, die eine P 6 turnte. Die beste Darbietung bei den Schwanewederinnen am Stufenbarren präsentierte Malin Helmke mit 12,55 Punkten. Ebenso wie Emma Drümecker zeigte Helmke dabei eine P 5. Drümecker stand ihrer Teamkameradin auch hier mit 12,30 Zählern in kaum etwas nach.

Ritterhudes Miriam Mejri stach mit ihren insgesamt 49,60 Punkten leicht aus ihrer Formation hervor. Neomie Kastirr verbuchte aber auch nur 0,05 Zähler weniger. Auch Antonia Müller vermochte durchaus mit 48,85 Punkten mit ihren TuSG-Kolleginnen mitzuhalten. „Der Gerätevergleich war ziemlich ausgeglichen. Es lagen immer nur ein paar Punkte zwischen den beiden Mannschaften“, erklärte TuSG-Coach Petra Buchholz. Dennoch führten die Gäste nach dem Balken und vor dem Sprung bereits mit elf Punkten.

„Obwohl ich mit im Kampfgericht saß, hatte ich das nicht so im Blick. Ich hatte das Gefühl, dass es knapper wird“, versicherte Buchholz. Diese lobte ihre Kampfrichterkollegen: „Wir waren uns sehr einig und haben das Werten zügig gestaltet, sodass der Wettkampf nach drei Stunden erledigt war und alle den restlichen Tag noch genießen konnten“, erklärte Petra Buchholz. Ritterhudes Xenia Leier offenbarte die besten Übungen am Balken (12,75), Boden (14,40) sowie am Barren (13,70) beim Gast, ließ jedoch den Sprung aus. Hier glänzte ihre Mannschaftskollegin Miriam Mejri bei einer P 5 mit 12,40 Zählern, dem besten Wert aller Turnerinnen an diesem Gerät. Antonia Müller (12,30) sowie Yaara Klose (12,25) kamen beim Sprung aber auf ganz ähnliche Werte. Die beiden Teams setzen die Saison Ende Januar beziehungsweise Anfang Februar fort.

TV Schwanewede: Helmke, Milena Tiganj, Gabriel, Drümecker, Bilercioglu, Rohbeck, Rijalda Tiganj.

TuSG Ritterhude: Leier, Krull, Larissa Müller, Antonia Müller, Klose, Kastirr, Mejri.

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