Tischtennis-Verbandsliga Ritterhudes Pankow zeigt ansteigende Form

Der noch auf den Aufstieg schielende TV Hude bot beim 9:4 gegen die TuSG Ritterhude in der Tischtennis-Verbandsliga Nord alles auf, was Rang und Namen hat.
25.03.2019, 19:56
Lesedauer: 2 Min
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Von Karsten Hollmann

Ritterhude. „Der noch auf den Aufstieg schielende TV Hude bot alles auf, was Rang und Namen hatte, und ließ sogar seinen irischen Nationalspieler Ryan Farrell einfliegen“, informierte der Kapitän der TuSG Ritterhude, Frank Mühlmann, nach der 4:9-Schlappe beim Dritten der Tischtennis-Verbandsliga Nord. Dennoch sei der Start verheißungsvoll gewesen. Wagner/Mühlmann setzten ein Ausrufezeichen, als sie das gegnerische Spitzenduo Farrell/Henke in fünf Sätzen niederrangen.

„Leider blieb es bei diesem einen Doppelzähler. Die vermeintlich machbareren Aufgaben gingen teilweise etwas unnötig verloren“, bedauerte Frank Mühlmann. Im oberen Paarkreuz hatten sich die Gäste kaum Punkte ausgerechnet. Im Duell der Linkshänder mit Ryan Farrell wurde Jens Schlake, der gesundheitlich nicht ganz auf der Höhe war, zusehends passiver und geriet entscheidend ins Hintertreffen. „Am Nachbartisch machte unser Andre Binder dagegen ein sehenswertes Spiel gegen Henke und ließ sich auch von den ersten beiden knapp verlorenen Sätzen nicht vom Weg abbringen“, teilte Mühlmann mit. Trotz guter Aufschläge und starker Ballwechsel zog die Ritterhuder Nummer eins aber am Ende im fünften Abschnitt den Kürzeren.

Wagner auf verlorenem Posten

In der Mitte stand Abwehrspieler Siegfried Wagner gegen Felix Lingenau auf verlorenem Posten. „Hudes Routinier hatte die Zeit, sich gut zu seinen gefürchteten Vorhand-Topspinbällen zu stellen und machte entsprechend kurzen Prozess“, berichtete Frank Mühlmann. Der nach Rückenproblemen ins Team zurückgekehrte Mannschaftsführer selbst habe in einem von der Taktik und langen Ballwechseln geprägten Match gegen Abwehrspieler Gerrit Meyer in den ersten drei Sätzen Vorteile besessen, es aber verpasst, den ersten Durchgang trotz einer 9:7-Führung nach Hause zu bringen. Meyer wurde zusehends sicherer und behauptete sich in fünf Durchgängen. Ersatzmann Maxime Meger ließ dem Ex-Ritterhuder Finn Oestmann keine Chance. Stefan Pankow zeigte gegen Hudes Christopher Imig zudem aufsteigende Form.

„Mit gutem Service, sicheren Vorhandtopspins und starkem Kampfgeist sicherte er das 3:6“, ließ Frank Mühlmann wissen. Andre Binder verschlug im Spitzenduell mit Ryan Farrell im dritten Satz zwei leichte Vorhandschläge und verlor daraufhin den Faden. „Ich habe mich noch gegen Lingenau, den ich auf der Rückhand festnagelte, für meine engagierte Vorstellung belohnt“, freute sich Mühlmann. Im „Materialduell“ mit Meyer sei Wagner jedoch gnadenlos ausgespielt worden.

Weitere Informationen

TV Hude – TuSG Ritterhude 9:4: Farrell/Henke – Mühlmann/Wagner 2:3 (11:9, 6:11, 6:11, 11:8, 8:11); Lingenau/Oestmann – Binder/Pankow 3:1 (11:7, 14:12, 8:11, 11:9); Meyer/Imig – Schlake/Meger 3:1 (13:11, 7:11, 11:7, 11:6); Farrell – Schlake 3:1 (9:11, 11:5, 11:5, 11:8); Henke – Binder 3:2 (11:9, 12:10, 9:11, 5:11, 11:5); Lingenau – Wagner 3:0 (11:5, 11:8, 11:9); Meyer – Mühlmann 3:2 (11:9, 3:11, 11:13, 11:4, 11:8); Oestmann – Meger 0:3 (8:11, 9:11, 7:11); Imig – Pankow 1:3 (11:8, 6:11, 7:11, 7:11); Farrell – Binder 3:1 (11:4, 8:11, 11:4, 11:2); Henke – Schlake 3:0 (11:6, 11:6, 11:5); Lingenau – Mühlmann 2:3 (10:12, 6:11, 11:4, 11:9, 3:11); Meyer – Wagner 3:0 (11:7, 11:2, 11:2) KH

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