33. Sportwoche Ritterhude

TuSG ist aus dem Rennen

Akteure in grüner Trikotfarbe blickten am fünften Spieltag der 33. Ritterhuder Fußballwoche freudestrahlend in die Runde. Der 1. FC Burg und die SG Aumund-Vegesack zogen ins heutige Halbfinale ein.
26.07.2019, 12:54
Lesedauer: 2 Min
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Von Reiner Tienken

Ritterhude. Akteure in grüner Trikotfarbe blickten am fünften Spieltag der 33. Ritterhuder Fußballwoche freudestrahlend in die Runde. Der 1. FC Burg (2:1 gegen DJK Germania Blumenthal) und die SG Aumund-Vegesack (3:1 gegen TuSG Ritterhude) zogen ins heutige Halbfinale ein.

DJK Germania Blumenthal – 1. FC Burg 1:2 (1:2): Den Grundstein zum Erfolg legte der Bezirksliga-Aufsteiger per Doppelschlag in der Anfangsphase. Luca Apmann (6.) und Julian Kubicek (7.) trafen im Minutentakt. Der Ex-Ritterhuder Luca Apmann vollendete nach Foul an Julian Kubicek mit einem 17-Meter-Freistoß. „Luca, ganz starkes Ding, Junge“, lobte FCB-Trainer Sascha Steinbusch seinen Neuzugang. Julian Kubicek baute den Vorsprung nach einer Ballstafette über Luca Apmann und Denis Schumann aus. Koray Caliskan brachte den Landesligisten noch vor der Halbzeit nach einem Freistoß per Schuss gegen die Lattenunterkante heran (21.).

Vergeblich reklamierten die Burger beim Gegentreffer einen fünf Meter zu weit vorgelegten Freistoß. „Immer wieder die Diagonale suchen und dann zum Abschluss kommen“, hatte DJK-Trainer Aydin Pekyalcin seinen Akteuren in der Halbzeitpause mit auf den Weg gegeben. Der Landesligist verzeichnete bei Bullenhitze zwar ein Chancenplus nach dem Wechsel, vermochte den FCB-Torwart jedoch nicht noch ein weiteres Mal zu überlisten. Florian Langerbeck ließ bei Toraktionen von Behar Ramadani (40.), Koray Caliskan (58.), Enis Albayrak (60+1.) und dem aufgerückten Torhüter Carlos Obiegly (60+5.) nichts mehr anbrennen. „Wir haben summa summarum noch vier bis fünf hundertprozentige Torchancen ausgelassen. Es war ein verdienter Sieg“, bilanzierte Sascha Steinbusch. Der 42-jährige FCB-Oldie Manfred Klein trug aus der Partie eine blutende Wunde davon.

TuSG Ritterhude – SG Aumund-Vegesack 1:3 (0:2): „Generell müssen wir noch viel arbeiten an den einfachen Sachen“, bemerkte der TuSG-Torschütze Patrick Brouwer. Völlig verdient sackte der Bremen-Ligist die drei Zähler ein. „Wir haben viele gute Aktionen gehabt und läuferisch sehr viel abgerufen“, lobte SAV-Coach Björn Krämer das Engagement seiner Elf. Die Grün-Weißen gaben dem Match die Impulse. Die Ritterhuder sahen sich häufig in die eigene Spielhälfte zurückgedrängt.

Mit einem 32-Meter-Sonntagschuss brach Abdullah Basdas den Bann (14.). „Es hat einfach gepasst. Ich habe den Ball perfekt getroffen“, bekräftigte Basdas nach Spielende. Mirko Jankowski erhöhte nach Vorarbeit von Marvin Syla (15.). Der Bezirksligist tat sich schwer, in die torgefährliche Zone zu gelangen. Das Ehrentor resultierte aus einer feinen Einzelleistung. Patrick Brouwer fasste sich ein Herz und bugsierte den Ball per Schrägschuss zum 1:2 ins lange Eck (39.). Alexander Schlobohm stellte aber im direkten Gegenzug den alten Abstand wieder her (40.).

Damit war der Drops gelutscht. Der TuSG-Trainer testete gleich 18 Spieler, um allen Akteuren Spielpraxis zu vermitteln. „Das ist eine eingespielte Mannschaft. Wir haben viele junge Spieler, die sich mitunter nicht so ganz einig waren. Dann wurden die Räume zu groß auf dem Platz“, stellte Torsten Just fest. Die TuSG beendete das Spiel mit nur zehn Mann. Paul Ihongbe musste nach einem Krampf den Rasen vorzeitig verlassen (54.). Abdullah Basdas hatte die Lacher auf seiner Seite, als er Teamkollege Lennart Kettner mit einem Tunnel ausmanövrierte. „Heute war es richtig gut“, freute sich TuSG-Spartenleiter Volker Guttmann auch über die Resonanz von 250 Besuchern im Jahnsportpark.

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