Fußball-Landesliga Lüneburg TuSG Ritterhude stellt den Widerstand ein

Abgestiegen ist die TuSG Ritterhude bereits, doch auf seiner Abschiedstournee gab der Landesligist beim 0:6 gegen den SV Teutonia Uelzen ein trauriges Bild ab.
06.05.2019, 10:45
Lesedauer: 1 Min
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Von Karsten Hollmann

Ritterhude. Die TuSG Ritterhude lässt die Zügel in der Fußball-Landesliga derzeit ein wenig zu sehr schleifen. Bei der 0:6-Schlappe beim Siebten SV Teutonia Uelzen enttäuschte das abgeschlagene Schlusslicht auf ganzer Linie. „Alles, was man so im Fußball braucht, wie Laufwege und Kampfbereitschaft, war nicht vorhanden“, kritisierte Ritterhudes Übungsleiter Torsten Just.

Nur in den ersten 20 Minuten habe es noch ganz ordentlich ausgesehen. Doch einmal mehr brachte der erste brauchbare Angriff des Gegners einen Rückstand ein. Ein Uelzener durfte dabei 60 Meter mit dem Ball laufen, ehe er diesen an den Torschützen Philipp Hatt weitergab (21.). „Das Gegentor darf so nicht passieren. Das müssen wir ganz anders verteidigen“, fand Just. Beim 2:0 fünf Minuten später durfte der Goalgetter zwischen den beiden TuSG-Innenverteidigern Merten Hellmann und Fabian Middelsdorf hindurch sein 17. Saisontor nachschieben.

In der Folgezeit plätscherte die Partie bei der einen oder anderen weiteren Gelegenheit für die Hausherren ein wenig vor sich hin. „Wir haben aber dabei die Zweikämpfe nicht so angenommen, wie ich mir dies vorgestellt hatte“, stellte Torsten Just fest. Dennoch passierte bis zur 63. Minute erst einmal nichts mehr. Dann verloren die Gäste das Spielgerät an der Mittellinie. „Danach standen nach meiner Meinung zwei Uelzener im Abseits“, sagte Just. Der eine SV-Kicker passte das Leder dabei noch einmal quer zum mitgelaufenen Tom Wilhelms. Dieser markierte das vorentscheidende 3:0.

„Dann haben wir noch richtig einen auf die Mütze bekommen“, berichtete Torsten Just. Das 4:0 von Malte Bertram fiel über die rechte Seite. Der bei Standardsituationen so brandgefährliche Evgenij Krasnikov schlug dann auch noch zum 5:0 zu. „Bei dem Freistoß fünf Meter von der Grundlinie entfernt hätte aber kein Uelzener an den Ball kommen dürfen“, bedauerte Just. Der bereits in der Champions-League-Qualifikation für Ventspils angetretene Andris Kuvsinovs machte das halbe Dutzend Tore noch voll. „Es hat einen Grund, weshalb wir erst sieben Punkte auf dem Konto haben“, so Just vielsagend.

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