FC Hansa Schwanewede

Timo Flathmann: Neuer Anlauf beim FC Hansa Schwanewede

Der Keeper verlässt den TSV Karlshöfen nach zwei Jahren, um in der Bezirksliga zu spielen. Allerdings nicht bei seinem Stammverein FC Hambergen.
15.04.2021, 10:00
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Timo Flathmann: Neuer Anlauf beim FC Hansa Schwanewede
Von Thorin Mentrup
Timo Flathmann: Neuer Anlauf beim FC Hansa Schwanewede

Timo Flathmann kehrt in den Kreis Osterholz zurück. Während er auf dieser Aufnahme von 2019 noch das Trikot des FC Hambergen trägt, schließt er sich nun dem FC Hansa Schwanewede an.

Tobias Dohr

Ein Hamberger Jung ist auf dem Sprung zurück in die Fußball-Bezirksliga Lüneburg: Timo Flathmann verlässt den Rotenburger Kreisligisten TSV Karlshöfen, um in der kommenden Saison wieder im Kreis Osterholz zwischen den Pfosten zu stehen. Bei seinem Heimatverein, für den er 14 Jahre lang auflief und den er 2019 verließ, wird er allerdings nicht anheuern, sondern beim Ligarivalen FC Hansa Schwanewede.

Dessen Trainer Timo Schneider spricht von einer günstigen Fügung. Denn es ist ein offenes Geheimnis, dass Flathmann bei einigen Vereinen aus dem Kreisgebiet auf dem Zettel stand. Und auch der FC Hansa hatte Bedarf nach dem Abgang von Jerome Schröder zum TSV Farge-Rekum. „Wir wollen unbedingt weiterhin mit zwei Keepern arbeiten. Das ist auch für das Training extrem wichtig“, sagt Schneider. Einen Freifahrtschein stellt er Yannick Sachau, in der vergangenen Serie in fünf von sechs Partien zwischen den Pfosten, allerdings nicht aus. „Wir wollten einen Torwart holen, der auf Augenhöhe mit Yannick ist. Sie sollen sich gegenseitig pushen.“ Das habe bereits in der Kombination Sachau/Schröder sehr gut funktioniert. Darauf baut der Coach auch mit Flathmann.

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Der 25 Jahre alte Schlussmann, dessen Studium im Sommer endet, will einen neuen Anlauf in der Bezirksliga nehmen. Darüber unterrichtete er im Winter auch die TSV-Verantwortlichen Guido Specht und Florian Mahnken. „Beide haben das mit viel Verständnis aufgenommen“, stieß Flathmann, der zehn Punktspiele für den TSV bestritt und zwischenzeitlich mit einer Schulterverletzung zehn Monate lang ausfiel, auf offene Ohren. Die Chance, sich wieder höherklassig zu zeigen, wolle er nutzen. „Ich werde mich zerreißen. Ich habe das Ziel zu spielen.“ Womöglich auch gegen seinen FC Hambergen. Daran habe er natürlich bei seiner Zusage gedacht, gibt Flathmann zu. Zu den „Zebras“ pflegt er schließlich noch beste Kontakte. „Aber jetzt konzentriere ich mich voll auf Schwanewede“, sagt er.

Sein neuer Klub hat die Kaderplanung so gut wie abgeschlossen. „Wir führen noch ein, zwei Gespräche. Wenn wir die Jungs bekommen, ist es top“, sagt Schneider. Eine groß angelegte Suche ist das nicht. Es gehe nicht darum, den Kader aufzublähen, sondern vielmehr um die Qualität eines Neuzugangs. Gesucht werde noch in der Offensive, die Emil Tepper bekanntlich in Richtung SV Blau-Weiß Bornreihe verlässt. Der Rest des Kaders hat längst zugesagt. „Ich denke schon, dass wir genügend Qualität haben“, ist Schneider überzeugt von seinem Aufgebot. Mit Julian Steinforth und Ahmet Eren, die im Winter kamen, und dem bereits im Herbst vom FC Hagen/Uthlede zum Team gestoßenen Maurica Banehr sind drei Akteure ohnehin mindestens gefühlte Neuzugänge, wenn der Ball irgendwann wieder rollen darf.

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