Handball-Oberliga Bitterer Abschied

Der Abschied war für die männliche C-Jugend der HSG Schwanewede/Neuenkirchen ganz bitter: Sie schrammte gegen Georgsmarienhütte nur haarscharf an der Revanche für die 18:26-Hinspielniederlage vorbei.
12.03.2019, 15:19
Lesedauer: 2 Min
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Von Olaf Kowalzik

Schwanewede. Der Abschied aus der Handball-Oberliga war für die männliche C-Jugend der HSG Schwanewede/Neuenkirchen ganz besonders bitter: Sie schrammte mit der 26:27 (10:10)-Heimniederlage gegen den TV Georgsmarienhütte nur haarscharf an der Revanche für die 18:26-Hinspielniederlage vorbei.

Eine herbe Enttäuschung machte sich bei den „Jung-Schwänen“ nach dem Abpfiff breit, schließlich hatten sie in den vergangenen sechs Spielen zwei Niederlagen mit nur einem Tor Unterschied, eine mit zwei Toren und eine mit drei Toren Differenz kassiert – bei einem deutlichen Sieg über das Schlusslicht HSG Osnabrück (30:19). Das zeugt zwar unmissverständlich von den Fortschritten der Mannschaft, es ersetzt aber nicht das so dringend benötigte Glücksgefühl und den wichtigen Rückenwind, ohne den sie nun am 2. Juni erneut in die Aufstiegsrunde zur höchsten Spielklasse einsteigen muss.

Die Mannschaft des Trainergespanns Lukas Feller/Eric Müller war, befeuert durch den Erfolg bei der HSG Osnabrück, hoch motiviert ins Saisonfinale gegen den TV Georgsmarienhütte gegangen und wollte diesem erfreulichen Resultat gleich den zweiten Heimsieg der Saison draufsatteln.

Diese Hoffnungen wurden nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte verstärkt, als Paul Ellmers mit drei Toren und Mika Klein den 10:10-Gleichstand innerhalb von vier Minuten nach dem Wiederanpfiff in eine 14:10-Führung umwandelten. Danach schmolz der HSG-Vorsprung zwar Stück für Stück zusammen, über das 18:15 von Torge Baron und das 19:17 von Mika Klein blieb der Gastgeber aber stets noch tonangebend.

Danach glich der Drittletzte zum 19:19 aus (40.), sodass sich ab diesem Zeitpunkt eine spannende Partie entwickelte, in der meist die HSG Schwanewede/Neuenkirchen bis zum 26:25 von Malte Schwiderski knapp am Drücker war. Das war am Ende aber nichts mehr wert, da der TV Georgsmarienhütte den Spieß im Schlussspurt mit zwei Toren in Folge zum 27:26-Endstand zu seinen Gunsten umdrehte.

Tabellarisch hätte sich für die „Schwäne“ aber ohnehin nichts mehr getan. Sie nehmen mit 7:29 Punkten den vorletzten Platz ein und sind damit für die Landesliga in der kommenden Saison qualifiziert.

Mit Paul Ellmers (144 Tore aus 16 Spielen) stellen sie außerdem den zweitbesten Werfer der Liga. Das ändert aber nichts daran, dass die körperlich oft unterlegenen „Schwäne“ in der Oberliga die zweitwenigsten Tore geworfen haben, während sie mit ihrer Abwehr einen Mittelfeldplatz einnehmen.

HSG Schwanewede/Neuenkirchen: Morisse; Winkel, Schwiderski (1), Müller, Klein (3), Wesseler (2), Stehnke (4), Baron (6), Röcker (1), Ellmers (8/3), Schenkschuck (1).

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