Beckedorfer TC

24 Stunden in Beckedorf durchgespielt

Besonders reizvoll waren in Beckedorf die Tennisstunden in der Nacht, die unter Flutlicht stattfanden.
03.08.2020, 15:25
Lesedauer: 2 Min
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Von Olaf Schnell
24 Stunden in Beckedorf durchgespielt

Ab 23 Uhr waren Lisa Niesmann, Julia Thamm, Verena Kostyra und Neele Kalka (von links, hinten Thomas Patzelt) für 60 Minuten beim Beckedorfer Tennis-Club im Einsatz.

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Die Tennis-Akteure des Beckedorfer TC blicken auf ein gelungenes Event zurück. So führten die Akteure um Trainer Frank Henk und Sportwart Thomas Patzelt auf der heimischen Anlage einen Training-Marathon über 24 Stunden durch. Die Aktion begann um 18 Uhr, und endete einen Tag später zur gleichen Zeit.

„Die Idee entstand aus dem Vorhaben, sich in der Coronazeit sozial zu engagieren. So wird der gesamte Erlös der Aktion an Trauerland-Zentrum für trauende Kinder und Jugendliche e.V. gespendet. Trauerland arbeitet mit Kindern und Jugendlichen, die mit dem Verlust eines nahestehenden Menschen zurechtkommen müssen. Wir wussten, dass andere Spendenaktionen aufgrund der aktuellen Situation ausfallen mussten, und wollten gerne helfen“, meinte Frank Henk.

Die Trainingsschüler des BTC-Trainers Frank Henk und weitere Mitglieder konnten im Vorfeld der Veranstaltung 60 Minuten der 24 Stunden buchen. Diese Sportler/innen erhielten dann von Frank Henk oder Thomas Patzelt in Zweier-, Dreier- oder Vierergruppen eine Stunde Training, und zahlten diese zum normalen Tarif. Da einige Teilnehmer ihr Entgelt aufstockten und ein paar Spenden so noch hinzukamen, freuten sich die beiden Übungsleiter letztlich über die Gesamtsumme von 1020 Euro.

Besonders reizvoll waren in Beckedorf die Tennisstunden in der Nacht, die unter Flutlicht stattfanden. „Diese Stunden waren sofort ausgebucht – unsere Damen- und Herrenmannschaften waren ganz heiß darauf“, berichtete Frank Henk.

Die A-Junioren trainierten beispielsweise nachts um 3 Uhr und hielt sich genauso bis dahin wach, wie die Damenrunde, die dann eine Stunde später folgte. Für Frank Henk und Thomas Patzelt waren die Nachtblöcke – Patzelt war von 22 bis 3 Uhr und Henk von 3 bis 8 Uhr im Einsatz – schon die größte Herausforderung.

„Am Sonnabend haben wir uns in kürzeren Abständen abgewechselt“, meinte Frank Henk – viel Schlaf hatten die Übungsleiter somit nicht. „Die Müdigkeit kam aber erst am Abend beim Abschlussbier so richtig durch. Die eigentlich geplante Begleitung der Feier durch eine Party konnte coronabedingt leider nicht stattfinden“, ergänzte Henk. Dieses Event soll aber im kommenden Jahr nachgeholt werden, denn die beiden Trainer wollen die Aktion in jedem Fall wiederholen.

„Was war das für eine tolle Aktion“, sagte Yvonne Ritzmann (Leitung Fundraising bei Trauerland). „Wir freuen uns natürlich sehr, dass unsere Arbeit so unterstützt wird, da sich Trauerland fast vollständig durch Spenden finanzieren muss.“

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