Fußball-Bezirksliga Lüneburg 3

Endlich wieder ein Höler beim FC Hansa

Diese Nachricht dürfte nicht nur beim FC Schwanewede für glückliche Gesichter sorgen. Denn ab Januar wird ein junger Mann namens Höler auf Torejagd beim Fußball-Bezirksligisten gehen. Höler? Da war doch was?
22.11.2019, 20:48
Lesedauer: 2 Min
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Endlich wieder ein Höler beim FC Hansa
Von Tobias Dohr
Endlich wieder ein Höler beim FC Hansa

Jan-Moritz Höler (rechts) mit seinem prominenten Cousin Lucas Höler im Weserstadion.

Oliver Soller

Schwanewede. Diese Nachricht dürfte nicht nur beim FC Hansa Schwanewede für glückliche Gesichter sorgen. Denn ab Januar wird ein junger Mann namens Höler auf Torejagd beim Fußball-Bezirksligisten gehen. Höler? Da war doch was? Genau, Lucas Höler ist der derzeit wohl prominenteste Kicker, den die Schwaneweder Jugendabteilung in diesem Jahrhundert hervorgebracht hat.

Der 25-Jährige hat es mittlerweile bis in die Bundesliga geschafft und sorgt dort mit dem SC Freiburg derzeit für Furore. Und einer, der den Profi besser kennt als viele andere und auf denselben Namen hört, hat sich nun dem Team von Hansa-Trainer Andreas Dirks angeschlossen. Jan-Moritz Höler ist der Cousin von Lucas Höler, allerdings fühlen sich die beiden laut eigener Aussage eher wie Brüder. Sicherlich waren die engen Familienbande auch ein Grund, warum der Wechsel von Jan-Moritz Höler zum Bezirksligisten überhaupt zustande gekommen ist. Denn beim FC Hansa ist Ralf Höler, Vater von Lucas, im Vorstand tätig. Über diesen und Teammanager Timo Schneider wurde der Kontakt intensiviert, am Ende konnte Andreas Dirks den 24-Jährigen vom FC Hansa tatsächlich überzeugen.

„Das ist natürlich eine tolle Geschichte für uns als Mannschaft und Verein“, sagt Dirks, dem bewusst war, dass ein Spieler wie Höler, der zuletzt immerhin bei Klubs wie TSV Ottersberg und Brinkumer SV aktiv war, auch ganz andere Angebote vorliegen hatte. Doch bereits drei Tage nach dem Gespräch gab Jan-Moritz Höler grünes Licht. Der Klub und der Spieler, der in den vergangenen Jahren durch zahlreiche Vereinswechsel aufgefallen war, wollen nun erst einmal für ein halbes Jahr den Weg zusammen gehen. Ganz bewusst.

„Jan-Moritz kann sich dann eventuell wieder für höhere Aufgaben empfehlen und uns wird er sicherlich im Abstiegskampf helfen“, sagt Andreas Dirks. Auf der anderen Seite will der FC-Trainer die Erwartungen auch nicht allzu groß werden lassen. „Jan-Moritz muss erst mal seine Position finden und wird im Alleingang sicher keine Spiele gewinnen.“ Gleichwohl soll der Mittelfeldmann eine zentrale Rolle im Spiel der Schwaneweder einnehmen. Und wenn es denn mit dem Klassenerhalt klappen sollte, können sich beide Parteien immer noch mal zusammen. „Wir haben es ganz bewusst offen gelassen, was ab Sommer kommt“, sagt Andreas Dirks. Momentan ist er erst einmal nur happy, dass im kommenden Jahr wieder ein Höler für Hansa aufläuft.

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