Fußball-Bezirksliga Lüneburg Etelsen eine Nummer zu groß für Aufsteiger Schwanewede

Nun hat es den FC Hansa Schwanewede erwischt. Der Aufsteiger bezog gegen den TSV Etelsen die erste Niederlage, eine überaus deutliche dazu.
25.08.2019, 20:30
Lesedauer: 2 Min
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Von Karsten Hollmann

Schwanewede. Den Namen Timo Schöning werden die Fußballer des FC Hansa Schwanewede so schnell nicht mehr vergessen. Der Offensivmann des TSV Etelsen schenkte dem Aufsteiger bei seinem 5:0-Sieg in der Bezirksliga 3 gleich vier Tore ein. In der ersten Halbzeit wartete Schöning auch mit einem lupenreinen Hattrick auf. „Wir haben es nur in den ersten 20 Minuten ganz gut gemacht“, stellte FC-Trainer Andreas Dirks fest.

Die Gastgeber hatten es ihrem herausragenden Torwart Yannick Sachau zu verdanken, dass sie nicht bereits nach 25 Minuten in Rückstand gerieten. Nach einem Foul von Alessandro Kray an Emullah Gülalan tauchte Sachau beim fälligen Strafstoß reaktionsschnell in die bedrohte Ecke ab und lenkte die Kugel zur Ecke. „Wir können uns nicht nur wegen dieser Parade bei Yannick bedanken, dass die Niederlage nicht noch höher ausgefallen ist“, versicherte Dirks.

Immer wieder versetzte der Titelfavorit die Hausherren mit seinen direkten oder diagonalen Pässen in die Tiefe in Angst und Schrecken. „Wir waren mit dem 0:4 zur Pause sogar noch ganz gut bedient“, räumte Andreas Dirks ein. Dieser musste sein Team nach 25 Minuten umstellen. Weil Außenverteidiger Jannis Feldkamp verletzt den Rasen verließ, rückte Nils Abend aus dem Abwehrzentrum auf die rechte Seite. „Nils hat dort ebenso wie Chris Ziegenbein auf der anderen Seite auch eine gute Leistung geboten“, teilte Dirks mit. Im Mittelfeld habe Alessandro Kray auch ordentlich Gas gegeben.

Der Liganeuling kam nur zu ganz wenigen Möglichkeiten. In der ersten Halbzeit vertändelte Phillip Barnat das Spielgerät einmal in aussichtsreicher Position. Chris Ziegenbein vergab nach einem Doppelpass mit Kevin Müller die größte Gelegenheit für das Heimteam, als er knapp verzog (78.). Hansas Mittelstürmer Emil Tepper fing kurz vor Ultimo einen Querpass eines TSV-Innenverteidigers ab, bekam aber nicht ausreichend Druck hinter seinen Schuss. Der Angreifer biss trotz einer Blessur bis zum Schlusspfiff auf die Zähne.

„Wir wollten in der zweiten Halbzeit tiefer und besser gestaffelt stehen. Dies ist uns ganz gut gelungen. Etelsen hat auf der anderen Seite aber angesichts der hohen Temperaturen auch Tempo aus dem Spiel genommen“, sagte Andreas Dirks. Nach einem Pass in die Schnittstelle setzte erneut Timo Schöning den Schlusspunkt zum 5:0 (88.). „Wir wussten, dass solche Spiele kommen würden“, nahm Dirks die erste Saisonschlappe gelassen.

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